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Antarktis Eis- und Klimaforschung
November 2020 Eisberg A-68A auf Kollisionskurs 2020
Updates Eisberg A-68A auf Kollisionskurs 2020 - 2021
Updates Der Eisberg A-68A driftet um die Insel Süd-Georgien 2021
4. Dezember 2020 A-68A vor Süd-Georgien Bilder 2020
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Eisberg A-68A auf Kollisionskurs

Am 12. Juli 2017 spaltete sich im Larsen-C Schelfeis in der West-Antarktis eine Eisfläche von etwa 175 km Länge und bis 50 km Breite ab, welche mit einer Fläche von rund 5'800 km2 etwa die zweifache Fläche von Luxemburg umfasste. Der Eisberg war mit einer Dicke von wenigen hundert Metern verhältnissmässig dünn.

Satellitenbilder vom November 2020 zeigen, dass der Eisberg A-68A erwartungsgemäss weiter in Richtung Nordosten driftet. Die aktuelle Bewegungsrichtung des Eisberg zielt genau auf die Insel Süd-Georgien, auf welcher grosse Pinguinenkolonien leben. Falls der Eisriese tatsächlich mit der Insel kollidieren wird, bestände die Gefahr, dass die am betroffenen Küstenabschnitt lebende Pinguinkolonie von ihren Nahrungsquellen abgeschnitten und so aussterben würde. Im Februar 2010 rammte der der Eisberg B-09B die Zunge des Mertz-Gletschers, welche bei diesem Ereignis abbrach und damit das Verschwinden einer Pinguin-Kolonie auslöste.

Larsen

Zahlreiche Wissenschaftler verfolgen die Zugbahn des Eisbergs A-68A seit seinem Abbrechen von Larsen-C-Schelfeis im Juli 2017. Das Larsen C-Schelfeis ist das viertgrösste
Schelfeis der Antarktis. Mit dem Abbruch des Eisbergs A-68A hatte dieses Schelfeis rund zehn Prozent seiner Fläche verloren.

Die Bewegung von Eiskolossen wie A-68A wird vor allem durch die Coriolis-Kraft und nur unwesentlich durch Winde angetrieben. Auch der Meerspiegelunterschied zwischen dem Küstenbreich und dem offenen Meer bei Küsten mit auflandigen Winden hat am Anfang der Driftphase auch einen Einfluss. Die Antarktisforscher des Alfred-Wegener-Instituts AWI haben schon 2017 berechnet, dass der Eisbergs A-68A auf Süd-Georgien oder die Süd-Sandwichinseln treffen wird.

Am 5. November 2020 hat das MODIS-Instrument (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) an Bord der Terra-Satelliten der NASA beiden Eisberge A-68A und A-68C in der Nähe der Insel Süd-Georgien aufgenommen. Die beiden Eisberge schwammen im April 2020 nahe beieinander durch den Südlichen Ozean. Im November 2020 hatte der kleinere A-68C rund 1'100 km Vorsprung auf das grössere Bruchstück A-68A. A-68C entfernte sich in dieser Zeit jeden Tag rund 5 km weiter von A-68A. Der Eisberg A-68C wird immer kleiner und kleiner. Bald wird A-68C auf den Satellitenbildern nicht mehr erkennbar sein.

Am 5. November 2020 war der Eisberg a-68A noch 151 km lang, 48 km breit. Die Insel Süd-Georgien ist mit einer Länge von 167 km und einer Breite von 37 km in Bezug auf die Oberfläche zu diesem Zeitpunkt sichtbar kleiner als jene des Eisbergs. Zu diesem Zeitpunkt befand sich A-68A noch rund 500 km südwestlich von Süd-Georgien.

Seit seinem Abbruch vom Larsen-C Schelfeis im antarktischen Winter 2017 vor etwas mehr als 3 Jahren ist der Eisberg A-68-A auf einem für Eisberge dieser Abbruchregion üblichen Weg nach Norden in die «Iceberg Alley» (die Eisberg-Allee) gedriftet. Mehr als 90% dieser Eisberge verfolgen diesen Weg hinaus aus dem Weddell-Meer und hinein in den Südlichen Ozean.

Obwohl A-68A den üblichen Weg nach Norden einschlug, sind die Einzelheiten seiner Route bemerkenswert und unterscheiden sich von anderen Eisbergen. Im April 2020 befand sich der Eisberg rund 800 km vor seiner Abbruchstelle entfernt in der Nähe der Süd-Orkney Inseln. Die Gewässer um die Süd-Orkney Inseln sind relativ warm. Zahlreiche Eisberge werden in dieser Zone wieder zu Wassser und verschwinden. Der Riese A-68A nicht. Im antarktischen Winter wurde der Eisberg vom Meereis eingeschlossen. An dem Ende des Winters trieben ihn Meeresströmungen und Winde hinaus aus der Meereiszone. Für viele Monate mäandrierte der Weg von A-68A. Der Eisberg drehte und wendete sich und nahm immer wieder einen anderen Kurs. Mal schwamm er wieder nach Süden, dann nach Westen, um wieder umzukehren und nach Osten zu driften.

Der wechselnde Einfluss der Meeresströmungen, der Winde und den unberechenbaren Luft- und Wasserwirbel machen es den Wissenschaftlern schwierig, den künftigen Weg von A-68A vorauszuberechnen. Es gibt Modellrechnungen, welche den Eisberg genau auf die Südwestküste zu schwimmen sehen. Auf diesem Weg wäre der Kollision mit der Insel und ihren Pinguinkolonien unvermeidlich.

Andere Fachleute, welche auch die Weg anderer Eisberg im Bereich von Süd-Georgien studiert haben, sehen auch andere Möglichkeiten. Zahlreiche Eisberge haben Süd-Georgien in der Vergangheit südlich passiert. Je nachdem der Eisberg auf diesem Kurs nahe oder weiter entfernt an er Insel vorbei schwimmt, nehmen andere Kräfte Einfluss auf seine Bewegungsrichtung. Der Eisberg A-22A näherte sich der Insel Süd-Georgien von der Gegenströmung gestossen sogar von Osten her.

Die Zugbahn eines Eisberg wird von einigen nicht vorhersehbaren Faktoren wie die arktische Wintertemperaturen, Meeresgrundbeschaffung, das Zerfallen in kleine Stücke, Kollisionen mit anderen Eisbergen usw. mitbestimmt. Im Idealfall kann ein Eisberg, je nachdem an welchem Küstenabschnitt dieser abgebrochen ist, auf einer küstennahen Bahn im Gegenuhrzeigersinn im Küstenstrom oder in einer küstenfernen Bahn im Uhrzeigersinn im von der Coriolis-Kraft angetriebenen Antarktische Zirkumpolarstrom , einer kalten Meereströmung, den Antarktischen Kontinent während vielen Jahren umrunden.

Quelle: NASA Earthobservatory , Iceberg A-68A Nears South Georgia, 16. November 2020
Text: RAOnline

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30. November 2020 4. Dezember 2020 11. Dezember 2020
17. Dezember 2020 22. Dezember 2020 23. Dezember 2020
23. Dezember 2020 ab 1. Januar 2021

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30. November 2020

Am 30. November 2020 befand sich der Eisberg A-68A nach Angaben der ESA rund 210 km südsüdwestlich von Süd-Georgien. Die Auswertung von Daten der Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1 und Sentinel-3 zeigten, dass sich der noch rund 150 km lange und 50 km breite Eisberg seit dem 15. November 2020 etwa über 100 km nach Nord und kaum mehr nach Osten bewegt hat. In dieser Zeit hat sich der Eisberg um rund 60° im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Für die Beobachter ist weiterhin unklar, ob A-68A in den kommenden Wochen und Monaten jemals die Insel Süd-Georgien erreichen wird oder, ob er nordwestlich vorbei schwimmen wird.
Informationsquelle: ESA
Text: RAOnline

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Antarktis
4. Dezember 2020 A-68A vor Süd-Georgien Bilder

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11. Dezember 2020
Am 9. November 2020 befand sich der Eisberg A-68A nach Angaben der ESA noch rund 100 km südwestlich von Süd-Georgien. Die Auswertung von Daten der Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1 und Sentinel-3 zeigten, dass der Eisberg A-68A seit dem 1. Dezember 2020 mehr als 100 km nach Osten in Richtung der Insel Süd-Georgien geschwommen ist. Eine Kollision mit der Insel ist weiterhin möglich. Der der Insel vorgelagerte Meeresboden steigt aus einer Tiefe von rund 200 langsam gegen die Küste hin an.
Informationsquelle: ESA
Text: RAOnline

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17. Dezember 2020
Satellitenaufnahmen der beiden Satelliten Aqua der NASA und Sentinel-3 der ESA vom am 17./18. Dezember 2020 zeigten, dass sich in der Zeit vom 9. Dezember 2020 bis zum 17. Dezember 2020 ein rund 18 km langes Eisstück mit einer ungefähren Fläche von 140 km2 (entspricht einem Quadrat mit einer Seitenlänge von 12 km) vom Eisberg A-68A abgetrennt hat. Der kleine Eisberg erhielt vom USNIC die Bezeichnung A-68D.

Der Eisberg A-68A ist gegenwärtig noch rund 135 km lang und umfasst eine Fläche von zirka 3'700 km2, was der Fläche eines Quadrats mit einer Seitenlänge von 61 km entspricht.

Der Eisberg A-68A drehte sich in den vergangen 8 Tagen etwa um 90° im Uhrzeigersinn und verlagerte dabei seinen Flächenmittelpunkt um rund 100 km in Richtung Südosten. Wissenschaftler vermuten, dass der Eisabbruch und die Drehbewegung möglicherweise durch einen submarinen Kontakt des Eisbergs mit der Insel Süd-Georgien verursacht wurde. Der Eisberg schwimmt gegenwärtig am Rand des Inselsockels, wo die Wassertiefe oft weniger als 200 m beträgt. Die Insel Süd-Georgien ist die Spitze eines submarinen Gebirgszuges.

Eisberg A-68A hat auf seiner Reise durch das Wedell-Meer zahlreiche Eisstücke verloren, darunter die Eisberge A-68B und A-68C. A-68A hat ist seit einigen Wochen nicht mehr der grösste Eisberg der Welt. Der grösste Eisberg ist gegenwärtig der Eisberg A-23A mit einer Fläche von mindestens 4'000 km2, welcher weiterhin unbeirrt durch dss Wedell-Meer schwimmt. Eisberg A-68A hat auf seiner bisher 3,5 Jahre dauernden Reise durch das Wedell-Meer rund 36% seiner ursrünglichen Eisfläche von 5'800 km2 verloren.

Der weitere Reiseweg von Eisberg A-68A bleibt weiterhin unklar. Sein gegenwärtiges Bewegungsverhalten lässt immer noch die Möglichkeit offen, dass er sich von der Meeresströmung südlich von Süd-Georgien vorbei treiben lässt.

Informationsquelle: ESA
Text: RAOnline

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22. Dezember 2020
Am 22. Dezember 2020 meldete das U.S. National Ice Center den Abbruch der Eisberge A-68E und A-68F. Der ESA-Satellit Sentinel-1A hat am 22. Dezember den Eisberg A-68A und seine von ihm abgebrochenen Eisberge A-68D, A-68E und A-68F im Bild festgehalten.

Der Eisberg A-68E befand sich zu diesem Zeitpunkt 56° 45' S und 36° 34' W. Er war an der längsten Stelle rund 60 km lang und an der breitesten Stelle rund 15 km breit. Der Eisberg A-68E befand sich zu diesem Zeitpunkt 56° 32' S und 36° 51' W. Er war an der längsten Achse rund 26 km lang und an der breitesten Stelle rund 13 km breit.

Informationsquelle: U.S.NIC
Text: RAOnline

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23. Dezember 2020
Mitte Dezember 2020 traf der Eisgigant A-68A möglicherweise auf die Schelfzone von Süd-Georgien. Einen direkten Beweis für diese Kollisionsvermutung gibt es bisher nicht. Allerdings nährte das Verhalten des Eisbergs ab Mitte Dezember 2020 diese Zusammenstossvermutung.

Am 18. Dezember 2020 brach der Eisberg A-68D vom Eisberg A-68A ab. Der Eisberg A-68A begann sich im Uhrzeigersinn zu drehen. In den folgenden Tage bewegte sich der Eisberg mit Meeresströmung südostwärts und entfernte sich von Süd-Georgien.

Am 22. Dezember 2020 meldete das U.S. National Ice Center den Abbruch der Eisberge A-68E und A-68F.

Auf dem Eisberg A-68A sind zahlreiche Risse erkennbar, welche auf grosse Spannungen innerhalb des Eiskörpers hinweisen. Weiter sind zahlreiche kleinere, auf dem Ozean schwimmende Eisberge erkennbar. Die kleinen Eisflächen, welche keine Namen zugeordnet bekamen, sind in Wirklichkeit mehr als 1 km lang. Die Eisberge treiben mit der Meeresströmung südostwärts. Vor allem die kleineren Eisberge geraten vermehrt unter den Einfluss der Winde und Strömungen. Manche drehen sich um die eigene Achse.

Meereströmungen schieben die Eisberge über die Ozeane. Der aus dem Larsen-C-Schelfeis abgebrochene Eisberg A-68 geriet in in den Weddel-Kreisstrom und wurde so im Uhrzeigersinn nach Nordenosten geschoben. Im Bereich der Insel Süd-Georgien fliesst von Westrn her der Antarktische Zirkumpolarstrom (Antarctic Circumpolar Current (ACC)), welcher rund um die Erdkugel strömt. Der ACC gilt als die weltweit längste und stärkste Meeresströmung. Der ACC fliesst durch die schmale Drake-Strasse zwischen der Antarktischen Halbinsel und Südamerika, wo er an Kraft und Geschwindigkeit zulegt. Der ACC treibt vermutlich die Überreste des Eisbergs A-68A um die Südspitze von Süd-Georgien herum. Rechenmodelle deuten auf diese Bewegungsvariante hin.

Das Verhalten von grosse Meeresströmungen, welche 50 bis 100 km breit sind, werden von Satelliten aus beobachtet.

Auf der unten stehenden Karte sichtbaren Vektorpfeile stehen für Daten im Zusammenhang mit der an der betreffenden Stelle herrschenden Meeresströmung. Vektoren haben eine Richtung und eine Länge, welche sich je nach miteinbezogenen Daten verändern können. Die auf der Karte dargestellten Vektoren sind das Ergebnis einer Modellrechnung mit Messdaten wie der Meeresoberflächentemperatur, der Windrichtung und -stärke usw. Ein wichtiger Parameter für die Modellrechnungen ist Höhe der Meeresoberfläche. Auf- oder ablandige Winde können zum Beispiel den Meersspiegel anheben oder absenken. Winde, welche für einige Tage in derselben Richtung über eine Meeresfläche wehen, verändern die Höhe der Meeresoberfläche, den Meeresspiegel. Für die Berechnung der Vektoren für die Meeresströmungen vor Süd-Georgien wurde das Ocean Surface Current Analysis Real-time (OSCAR) Rechenmodell verwendet. Die Daten werden von den Höhenmessgeräten (Altimeter) der Satelliten geliefert.

Informationsquelle: NASA Earth Observatory
Text: RAOnline
Antarktis
BAS-Expedition 2021: Auf den Spuren des Eisbergs A-68A

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23. Dezember 2020
Wissenschaftler vom «Centre for Polar Observation and Modelling» an der Universität von Leeds (Grossbritannien) haben mit der Hilfe von Daten von verschiedenen Satelliten den Eisberg A-68 und seinen Abkömmling A-68A untersucht und analysiert. Mit Daten des ESA-Satelliten CryoSat , der Copernicus Sentinel-1 Mission ,des NASA-Satelliten ICESat-2und dem NASA-MODIS-Instrument (MODIS = Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) an Bord von Erdbeobachtungssatelliten.

Die Eisfläche im Larsen-C Schelfeis, aus welcher sich später im Juli 2017 der Eisberg A-68 gelöst hat, war 2016 im Durchschnitt 237 m dick. An der dicksten Stelle wurden mit den Radar-Altimeter von CryoSat 285 m gemessen. Das im Durchschnitt etwa 11% der Eismasse von Meereis aus dem Wasser ragen, kann man herleiten, dass die Aussenkanten des Eisbergs A-68 ursprünglich rund 30 m zur Meeresoberfläche hin abfielen.

Der Vergleich der Satellitendaten hat ergeben, dass sich die Fläche des Eisbergs von ursprünglich 5'664 km2, im Juli 2017 bis auf 2'606 km2 am 23. Dezember 2020 (Reduktion um 54%). Am 21./22. Dezember 2020 waren zuvor zwei weitere Eisstücke, die Eisberge A-68E und A-68F abgebrochen.

Der Eisberg wurde im Verlauf seiner Drift im Durchschnitt 32 m dünner. An einigen Orte hat die Eisdicke sogar um 50 m abgenommen. An seiner dicksten Stelle mass der Eisberg zu diesem Zeitpunkt noch 206 m. Die Kombination der Daten für Eisfläche und jener für die Eisdicke hat ergeben, dass der Eisberg A-68A auf seiner Reise durch das Weddell-Meer und das Scotia-Meer 64% seines ursprünglichen Eisvolumens verloren hat.

Der Eisberg hat seit seinem Abbruch von der Kante des Larsen-C Schelfeises jeden Tag 2,5 cm Eisdicke verloren.

Ende Dezember 2020 entstanden durch den Abschmelzprozess jede Sekunde 767 Kubikmeter ( 1 m3 = 1'000 Liter = 1 Tonne) Süsswasser. Diese Wassermenge ist zwölfmal grösser als die durschnittliche Durchflussmenge der Themse bei London (GB).

Die Reise der Eisberge A-68A, A-68D, A-68E und A-68F birgt Gefahren für die marinen Ökosysteme. Falls einer der Eisberge in den Untiefen der Schelfzone von Süd-Georgien auf das Festland einer Küste auftrifft, können grosse Schäden im Lebensraum unzähliger Meereslebewesen und -pflanzen entstehen. Die etwas "kleineren" Eisberge wie A-68E (immer noch 60 lang und 150 m dick) stellen gegenwärtig die grösste Gefahr dar, weil sie über einen wesentlich geringeren Tiefgang verfügen und daher weiter in die Schlelfeiszone vordringen können als der Eisgigant A-68A.

Informationsquelle: ESA
Text: RAOnline
Das Larsen-Schelfeis liegt im British Antarctic Territory (Britisches Antarktisgebiet).
Subantarktis
Der Eisberg A-68A driftet um die Insel Süd-Georgien

Schmelzende Eisberge tragen nicht zur Erhöhung des Meeresspiegels bei!
weitere Informationen über Eisberge
Gletscher- und Meereis in polaren Zonen Eisberge, Dichte u. Salinität von Meerwasser
Abschmelzendes Eis Gletscher, Eisberge, Schelfeise und der Meeresspiegel

Abgespaltener Eisberg A-68A driftet nach Nordosten 2017
Stücke des Eisbergs B-15 schwammen 18 Jahre lang um die Antarktis 2018
Starke Veränderungen beim Larsen-Schelfeis 2017
Der Eisberg B-09B rammt die Zunge des Mertz-Gletschers 2010
Larsen-Schelfeis in der Antarktis
Grosse Eisberge, welche in der Antarktis entstehen, erhalten eine Bezeichnung, welche aus einer Quadrantenzahl und einer die Entstehungsreihenfolge wiedergebende Zahl bestehen.

Zerbricht ein zuvor bezeichneter Eisberg, so erhalten seine Bruchteile Namen, welche je aus der Bezeichnung des ursprünglichen Eisberges und einem zusätzlichen, in alphabetischer Reihenfolge nachgestellten Grossbuchstaben bestehen. Bsp: Aus dem Eisberg B50 entstehen die Eisberge B-50A und B-50B.

Die Antarktis wird in 4 Quadranten aufgeteilt.

Eisberge, deren Entstehung im 1. Quadranten (Bereich zwischen 90°W und 0° = Nullmeridian) beobachtet wurden, erhalten für ihre Bezeichnung den Grossbuchstaben A, im 2. Quadranten (90°W bis 180° = Datumsgrenze) B, im 3. Quadranten (180° bis 90°E ) C und im 4. Quadranten (90E° bis 0°) D.

Antarktis
Eisberge und Meeresströmungen in der Antarktis
Antriebskräfte der Wanderung grosser Eisberge
Arktis-Antarktis Entwicklung der Meereisbedeckung

Starke Veränderungen beim Larsen-Schelfeis 2017

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Klimaforschung: Weitere Informationen
Berichte über das Eisschild und das Schelfeis in der West-Antarktis
ESA 2020 Eisberg A-68 vom Larsen-Schelfeis driftet nach NO
NASA Earth Observatory 2017 Starke Veränderungen beim Larsen-Schelfeis
Alfred-Wegener-Institut 2016 Wie stabil ist der West-Antarktische Eisschild?
Alfred-Wegener-Institut 2014 Rekordrückgang der Eisschilde
British Antarctic Survey 2014 West-Antarktis Starke Abkühlung 2010-2012
Ohio State University 2012 West-Antarktis Starke Erwärmung
University of Washington 2009 West-Antarktis Starke Erwärmung 1957-2006
Alfred-Wegener-Institut 2006 West-Antarktis Rascher Rückzug des Eisschildes
Schmilzt das Eis an den Polen der Erde?
European Project for Ice Coring in Antarctica (EPICA)
West-Antarktis Starke Erwärmung 1957-2006
West-Antarktis Eismasse verringert sich
West-Antarktis Rascher Rückzug des Eisschildes
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Antarktis Eis- und Klimaforschung
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Externe Links
U.S. National Ice Center (NIC)
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