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Arktis - Hoher Norden
NASA Eisvolumen im Arktischen Meer 2009
Greenpeace Arktisches Eis nimmt schnell ab 2009
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Abnehmendes Eisvolumen im Arktischen Meer
Der NASA Satellit ICESat misst über dem Arktischen Meer die Eisdecke und das Eisvolumen. Mit dem Datenmaterial werden Trends berechnet. Die Messungen zeigen gegenwärtig einen Trend zur Abnahme des Volumens und der Dicke von mehrjährigem Eis und eine Zunahme des Eisvolumens von einjährigem Eis. Der Trend der Eisdicke von einjährigem, neu gebildetem Meereis ist uneinheitlich.
Quelle: NASA, Oktober 2009

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Greenpeace: Das arktische Eis schmilzt schneller als bisher vermutet

Die Expedition des Forschungsschiffs "Arctic Sunrise" von Greenpeace im Arktischen Meer zwischen Grönland um Kanada hat neue, beunruhigende Erkenntnisse gebracht:

Das arktische Meereis schmilzt viel schneller als bisher angenommen. Das Forschungsteam sammelte Datenmaterial im Gebiet um den Petermann-Gletscher, einem der grössten Gletscher auf Grönland. In den vergangenen Jahren hat sich im Gletscher eine lange Spalte gebildet. Ein grosses Stück Gletschereis droht abzubrechen.

27 Kilometer von der Küste entfernt hat sich auf dem Gletscher aus dem Schmelzwasser ein grosser Fluss gebildet. Der Fluss fliesst mit einer Wassermenge von 50 Kubikmetern pro Sekunde dem Meer entgegen. Die Wassermenge würde genügen, um in weniger als einer Minute ein Schwimmbecken mit olympischen Abmessungen zu füllen. Der Fluss fliesst ein ein grosses Becken. In 60 Metern Wassertiefe nimmt der Salzgehalt des Wassers zu. Die Forscher nehmen an, dass warmes Meerwasser aus dem südlich gelegenen Atlantik zufliesst und den Schmelzprozess beschleunigt.

Im vergangenen Jahr ist ein 37 Quadratkilometer grosses Eisstück vom Gletscher abgebrochen. Auch in diesem Jahr sind mehrere kleinere Eisabbrüche beobachtet worden. Die Zunge der Petermann-Gletschers schwimmt auf der Meeresoberfläche. Jeder Eisabbruch an der Küste macht das Inlandeis unstabiler. Das Inlandeis fliesst immer schneller der Küste entgegen. Dieser Prozess, welche den Eisschild im Innern von Grönland weiter ausdünnt und den Meeresspiegel ansteigen lässt, scheint sich zu beschleunigen.

Quelle: Text Greenpace, Juli 2009

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