Klima im Wandel - Berichte zum globalen Klimawandel
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Die Arktische Oszillation - Arctic Oscillation AO

Die Arktische Oszillation AO ist eine Wettererscheinung, bei welcher die Luftdruckverhältnisse zwischen den arktischen Gebieten und den mittleren Breiten zwischen positiven und negativen Phasen wechseln.

In der Arktischen Oszillation wehen Winde im Gegenuhrzeigersinn in der Region um den 55° N-Breitenkreis.

Die negative Phase

In einer negativen Phase ist der Luftdruck in den polaren Gebieten höher als er normalerweise herrschen würde.

In den mittleren Breiten um den 45°N-Breitenkreis herrscht zu gleichen Zeit ein tieferer Luftdruck als um diese Jahreszeit in diesen Breiten üblicherweise gemessen würde.

Die negative Phase der Arktischen Oszillation bringt in dem Mittelwesten derU.S.A. sowie West- und Mitteleuropa Kaltlufteinbrüche.

Im Mittelmeerraum können Stürme heftige Regenfälle auslösen.

Die positive Phase

In einer positiven Phase ist der Luftdruck in den polaren Gebieten tiefer als er normalerweise herrschen würde. In den mittleren Breiten um den 45°N-Breitenkreis herrscht zu gleichen Zeit ein höherer Luftdruck als um diese Jahreszeit in diesen Breiten üblicherweise gemessen würde.

Während einer positiven Phase der Arktischen Oszillation können die Stürme auf den Ozeanen weiter nach Norden gelangen. Alaska, Schottland und Skandinavien erhalten so häufiger und stärkere Niederschläge. In Kalifornien, im Mittelmeerraum sowie im Nahen Osten sind die Wetterverhältnisse trockener.

Die Arktische Oszillation beeinflusst das Wetter in der Arktis

Die "Arktische Oszillation" beeinflusst das Auf und Ab der Temperaturen in der Arktis. Dabei handelt es sich um eine grossräumige Schwingung der Atmosphäre, die durch entgegengesetzte Luftdruckanomalien in der zentralen Arktis und Teilen der mittleren Breiten gekennzeichnet ist. Die Jahrzehnte dauernden Schwingungen sind unterschiedlich stark ausgeprägt. In der positiven Phase, die seit etwa 1970 vorherrscht, treiben starke Westwinde im Winter warme Atlantikluft nach Nordeuropa und Sibirien.

In der negativen Phase der Arktischen Oszillation kann die kalte Polarluft weiter nach Süden vordringen und beschert den Europäern strenge Winter, wie zuletzt von 1940 bis 1970. Durch Einbeziehung dieser Schwingungen in Computermodellierungen soll die Vorhersage der künftigen Klimaentwicklung deutlich verbessert werden.

Quelle: AWI

Einige Forscher neigen dazu, die Arktische Oszillation mit der Nordatlantischen Oszillation (NAO) in Verbindung zu bringen. Nordatlantischen Oszillation (NAO) versteht man die Schwankung der Druckverhältnisse zwischen dem Islandtief im Norden und dem Azorenhoch im Süden.

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