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Volksschule Kanton Solothurn
Reform der Sekundarschulstufe I
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Kanton Solothurn - Neugestaltete Sekundarschulstufe I
Basel-Stadt
Volksschule
Juli 2011

Mit dem Schuljahr 2011/2012 beginnt eine neue Epoche in der Geschichte der Solothurner Sekundarschulen. 2150 Schüler werden in drei Anforderungsniveaus individueller und gezielter auf ihre weitere schulische oder berufliche Laufbahn vorbereitet.

Der 16. August 2011wird zum historischen Datum in der Geschichte der Solothurner Volksschulen: Zum ersten Mal besuchen die Schüler des 7. Schuljahres die neue gestaltete Sekundarstufe I. In drei Anforderungsniveaus B, E und P, werden die Schüler noch besser auf die gestiegenen Anforderungen der Berufsbildung und der weiterführenden Schulen vorbereitet werden können. Dies ist das erklärte Ziel der Reform der Sekundarstufe I.

Drei Anforderungsniveaus

Die Sekundarschule I fördert gemäss Volksschulgesetz die «Handlungsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Schüler». Oberstes Ziel ist, möglichst allen Schüler den erfolgreichen Übertritt in die Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, sei es in eine Berufslehre oder in eine weiterführende Schule.

Während die drei Jahre dauernden Anforderungsniveaus B (Basisanforderungen, Aufnahme 2011: 33% der Schüler) und E (erweiterte Anforderungen, 2011: 41%) kompetent auf den Übertritt in die Berufswelt vorbereiten, dient die zweijährige Sek P (2011: 26%) an acht Standorten der gezielten Vorbereitung auf die anschliessenden gymnasialen Maturitätsschulen.

Durchlässigkeit gewährt

Das neue Aufnahmeverfahren in die Sekundarstufe I, unter Berücksichtigung der Erfahrungsnoten und der Ergebnisse der kantonalen Vergleichsarbeit, hat sich ausserordentlich bewährt, wie die markant tiefere Anzahl an Beschwerden gegen die Zuteilung belegt. Alle Schüler werden dabei definitiv aufgenommen. Die Durchlässigkeit ist gewährt und erlaubt, auf die unterschiedliche schulische Entwicklung der Schüler zu reagieren. Ein Wechsel in das nächsthöhere Niveau ist auf Empfehlung der Klassenlehrpersonen nach klar definierten Empfehlungsbedingungen möglich. Der Übertritt erfolgt in der Regel zum Beginn eines neuen Schuljahres und mit der Wiederholung eines Schuljahres, also zum Beispiel aus der 1. Klasse Sek E in die 1. Klasse der Sek P.

Neue Unterrichtsgefässe für die Berufswahl

Die Neugestaltung des 9. Schuljahres soll den erfolgreichen Übertritt in die Berufswelt und in weiterführende Schulen fördern. «Stärken ausbauen - Lücken schliessen»: so lassen sich die Hauptziele des 9. Schuljahres auf den Punkt bringen. Die Schüler wählen zwischen zwei Profilen: «Dienstleistung/Soziales» oder «Technik/Handwerk» und können so noch gezielter auf die jeweiligen Berufsfelder vorbereitet werden. Zu dieser Berufsvorbereitung zählen auch die berufsbezogenen Projektwochen und die gezielte Förderung in selbständigem Arbeiten. Von diesem noch besser auf die Berufswelt ausgerichteten Unterrichtsangebot profitieren alle Schüler, auch wenn sie bereits eine Lehrstelle gefunden haben. Sie können sich vertieft mit den Anforderungen der Berufswelt auseinandersetzen.

Abschlusszertifikat

Nach dem 9. Schuljahr schliessen die Schüler ihre Sekundarschulzeit mit dem Abschlusszertifikat ab. Dieses ist nicht nur eine Momentaufnahme ihrer Leistungen während der Schulzeit, sondern beschreibt darüber hinaus die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten der Schüler. Das Zertifikat gibt Aufschluss über das individuelle Kompetenzniveau und wird zu einem aussagekräftigen Instrument für die Ausbildungsverantwortlichen der Berufswelt, aber auch für die Eltern und vor allem für die Schüler selber.

Leuchtturm in Schweizer Bildungslandschaft

Am 16. August 2011 öffnen die neuen Solothurner Sekundarschulen ihre Tore. Ein langjähriger Reformprozess hat schliesslich zu einer neuen Sekundarstufe I geführt, die sich in der Schweizer Bildungslandschaft bestens positionieren und die Jugendlichen auf diesem wichtigen Lebensabschnitt kompetent begleiten, fördern und fordern wird.

Quelle: Text Kanton Solothurn, Staatskanzlei , August 2011

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