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Erdbeben in Nepal 2015 - Hilfsprojekte
Hilfe für Nepal: Das THW an der Arbeit

3. Mai 2015: Zweite THW-Trinkwasseranlage im Einsatz

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30'000 Menschen kann das Technische Hilfswerk (THW) pro Tag seit heute im nepalesischen Kathmandu mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Nachdem gestern das erste von Trinkwasseranlage (TWA) Nummer eins aufbereitete Wasser an die Bevölkerung abgegeben wurde - insgesamt waren es bis Tagesende 24'000 Liter -, produziert nun auch die zweite TWA des THW 5'000 Liter frisches Wasser in der Stunde.

Bis zu 10'000 Liter Trinkwasser stündlich produziert das THW seit heute in Kathmandu. Es wird sowohl direkt vor Ort als auch mit Tankwagen an die Bevölkerung verteilt.

Kurz nachdem die Wasserabgabe durch die erste TWA begonnen hatte, errichteten die THW-Kräfte die zweite Anlage und brachten sie zum Laufen.

Nach einem Probebetrieb und der entsprechenden Analyse des Wassers, konnten die Helferinnen und Helfer mit der Trinkwasseraufbereitung anfangen.

Bis zum gestrigen Abend produzierten die beiden Anlagen insgesamt 40'000 Liter des lebensnotwendigen Nass vor. Dieses wurde in grossen Wasserblasen zwischengelagert, bis es seit heute Morgen 7 Uhr Ortszeit direkt und mit Tankwagen an die Bevölkerung von Kathmandu verteilt wird. Parallel wird weiteres Wasser gereinigt.

Mit den beiden TWA ist das THW nun in der Lage, stündlich bis zu 10'000 Liter Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Da das THW Trinkwasser nach WHO-Standards herstellt, wird seine Qualität kontinuierlich in einem mobilen Labor des THW überprüft. Dieses befindet sich aktuell auf dem Gelände der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wo die THW-Kräfte in ihren eigens mitgebrachten Camps auch untergebracht werden.

Quelle: Text THW, 3. Mai 2015
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8. Mai 2015: Erdbeben in Nepal: 500'000 Liter Trinkwasser

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Das Technische Hilfswerk (THW) hat in Nepal bisher eine halbe Million Liter Wasser an die Bevölkerung abgegeben. "Unsere Trinkwasserfachleute haben einmal mehr bewiesen, dass sie schnell und weltweit Hilfe leisten können. Mit dem Trinkwasser tragen sie im Katastrophengebiet dazu bei, das Leid der vom Erdbeben Betroffenen zu mildern", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme. Das THW war die erste Organisation aus Europa, die mit der Aufbereitung und Verteilung von Wasser begann.

Nach dem Erdbeben herrscht insbesondere in Kathmandu ein akuter Mangel an sauberem Wasser. Mit zwei mobilen Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung leistet das THW im Auftrag der Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Betroffenen. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Anlagen in Betrieb genommen, die Wasserqualität nach Standards der Weltgesundheitsorganisation getestet und das lebensnotwendige Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben werden. Das Wasser wird sowohl direkt von der Bevölkerung an der Einsatzstelle abgeholt als auch mit Tankwagen an zahlreiche Ausgabestellen in Kathmandu transportiert.

Zu den angefahrenen Punkten gehören unter anderem ein Krankenhaus und mehrere Camps, die als Notunterkünfte dienen.

Die Qualität des Trinkwassers überprüften die Einsatzkräfte kontinuierlich in einem mobilen Labor des THW. Mit beiden Anlagen bereitet das THW bis zu 10'000 Liter Wasser in der Stunde auf und kann damit bis zu 30'000 Menschen versorgen.

Gegenwärtig sind 17 THW-Angehörige in Nepal im Einsatz. Neben der Wasseraufbereitungunterstützen Koordinierungs- und Logistikexperten die Arbeit des Welternährungsprogramms (WFP) und des EU-Koordinierungsteams. Sie kümmern sich um Landegenehmigungen, fertigen Hilfsgüter ab und helfen bei der Koordinierung der internationalen Hilfe. Zudem unterstützt das THW die Koordinierungsmaßnahmen der deutschen Botschaft.

Quelle: Text THW, 8. Mai 2015

Das Technische Hilfswerk ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit gut 80'000 Freiwilligen ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und anderer. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

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