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Informationssuche im Internet: Nicht nur Google ist gut!

Die Suchmaschinen waren in den ersten Jahren ein zentrales Element im Internetboom. Durch das Ausbreiten und die häufige Nutzung der sozialen Medien wie Youtube oder Facebook haben die Suchmaschinen etwas an ihrer Bedeutung verloren. Google hat sich aus einer reinen Suchmaschine mit nonkonformistischem Image zu ein Mediengiganten mit grosser Marktmacht entwickelt. Google hat auf seinem Weg an die Weltspitze viele Firmen wie u.a. Youtube aufgekauft und in die Firma integriert. Auf riesigen "Datenfarmen" sammeln und speichern Grossfirmen wie u.a. Apple, Baidu, Google, Microsoft , Twitter oder Facebook die Datenströme ihrer Kunden. Im Verknüpfen dieser Datensätze und der Integration von gesammeltem "Big Data"-Material in neuen Geschäftsfeldern (E-Banking, Telefonie, Versicherungen, Reisebranche, Gesundheitsbereich, Mobilität, Rechtswesen, usw., usw.) wittern diese Firmen verlockende Gewinne.

Europa und insbesondere die Schweiz ist «Google- und Facebookland». Reisende in Asien können feststellen, dass bei den Einheimischen diese beiden U.S.-amerikanischen Firmen nicht dieselbe grosse Bedeutung haben wie in Europa oder in den U.S.A. In China hat sich der Mediengigant Baidu und andere Firmen etabliert, welche soziale Netzwerke betreiben. In Russland ist die Situation ähnlich wie China. Der Staat unterstützt Suchmaschinen wie «Yandex». Russen nutzen ihre eigenen sozialen Netzwerke und kaum jenes von Google.

In Europa ist Google bei den Suchdiensten dominant. Selbst Microsoft ist es nicht gelungen, mit seinem Suchdienst «Bing» die Markmacht von Google zu brechen. Google ist mit seiner Suchmaschine offenbar immer aktueller. Google besucht mit seinem Spider (der firmeneigene Suchroboter, welcher nach neuen Webinhalten sucht) eine funktionierende Schweizer Webseite über 1'000 Mal pro Woche. Der «Bing»-Spider schafft es im gleichen Zeitraum lediglich auf ein paar Dutzend Mal. Die Spider von «Yandex» und «Baidu» machen sich nur ein bis zwei Mal pro Woche auf die Suche nach neuen Inhalten, welche auf durchschnittlich genutzten Schweizer Webseiten neu erschienen sind.

Die Anwendungen der Sozialen Medien sind nur scheinbar kostenlos. Die Entwicklung, der Aufbau, Unterhalt und Betrieb dieser Anwendungen im Bereich der Sozialen Medien sind kostspielig. Die gewinnorientierten Betreiber dieser «Gratisanwendungen» wenden jährlich Milliarden von US-Dollars dafür auf. Die Aufwendungen werden nicht nur aus den Einnahmen der integrierten Werbung finanziert, sondern durch das Anhäufen und den Verkauf des Datenmaterials, welches die Nutzer dieser Medien den Unternehmen täglich kostenlos liefern.

Nach Einschätzung von Experten sind die Datensätze eines einzigen Nutzers der sozialen Medien oder der Cloud-Dienste Tausende von Schweizer Franken pro Jahr wert. Mit den Datensätzen werden Kundenprofile erstellt, welchein naher Zukunft nicht ausschliesslich zu Werbezwecken dienen werden. Kundenprofile werden von Firmen u.a. auch dazu benutzt, die Preisgestaltung ihrer Produkte individueller zu gestalten und von den Kunden vor einem Kauf oder einem Vertragsabschluss Risikoanalysen vorzunehmen.

Erste Ansätze zu dieser Art von Profilnutzung sind auch schon in Europa zu beobachten. In China werden offenbar erste Schritte unternommen, um Gesundheits- und Versicherungsdienstleistungen mit diesen Datensätzen zu verknüpfen. Pech für jene Leute, welche in der Apotheke über ihre Kundenkarte viele Medikamente gekauft haben. Sie sind mit einem hohen Gesundheitsrisiko behaftet und daher für die Gesundheitsversicherungen möglicherweise ein schlechtes Geschäft.

Eine besondere Art von Spider schickt die U.S.-amerikanische Website «Internet Archive» (https://archive.org) regelmässig weltweit auf die Suche nach neuen Webinhalten. Auf ihr können aktuell rund 438 Milliarden Internetseiten aus vergangenen Zeiten gesucht und abgerufen werden (auch hier gilt: "Das Internet vergisst nie!!!") . Die nonprofit Stiftung «Internet Archive» unterhält eine Art digitales Weltarchiv. «Internet Archive» bietet auch eine äusserst umfangreiche Sammlung u.a. von Büchern, Filmen, Software und Musik zur kostenlosen Nutzung an.

Text: RAOnline

«Big Data» ist goldwert

Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass Internetgiganten wie Google oder Facebook neue beeindruckende Dienstleistungen und Tools anbieten.

Sie funktionieren immer nach dem gleichen Muster: Der Dienst verbreitet die Illusion, er sei gratis.

Aber die Nutzer bezahlen mit ihren persönlichen Daten, die sie im Gegenzug preisgeben. Und die Anbieter solcher Dienste generieren ihre Einnahmen über die Werbung. Diese steigen, je mehr Personen solche Dienste in Anspruch nehmen und je gezielter die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer analysiert werden können.

Die Geschäftsmodelle basieren auf der Überlegung, dass die Nutzer bereit sind, Informationen zur Verfügung zu stellen, wenn sie dafür ein nützliches Produkt erhalten, das ihnen das Leben erleichtert. Auf einfache Weise mit Freunden in Kontakt zu treten, das richtige Rezept für das Abendessen oder das passende Restaurant in der Umgebung zu finden, oder auf dem Stadtbummel interessante Angebote von Geschäften zu erhalten. Auf der Suche nach möglichst vielen Benützern und Werbemöglichkeiten stellen die Anbieter laufend neue Applikationen zur Verfügung.

Quelle: Text Text Eidg. Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter EDÖB , Juni 2010

Spuren im Internet – Welche Daten Benutzer beim Besuch einer Webseite preisgeben

Informationen sind die neue Währung im Internet. Diesen Satz hört man zusehends, wenn es um das Sammeln von Informationen im Internet geht. Immer bessere Programme und eine immer grösser werdende Rechenleistung ermöglichen qualitativ immer besser werden. Die Auswertungen von grossen Datenmengen, welche dadurch auch besser kommerzialisiert werden können. In solchen Fällen geht zwar die einzelne Person in der Datenflut unter, trotzdem stellen sich viele Benutzer, die tagtäglich elektronische Geräte verwenden, die Frage, welche Daten über sie erhoben und zu welchen Zwecken diese bearbeitet und gespeichert werden.

Verschiedenste Onlineanbieter sind besonders am Benutzerverhalten interessiert, um möglichst spezifisch Werbeanzeigen einblenden und deren Erfolg messen zu können. Bekanntestes Beispiel ist hier sicherlich Google, wo anhand der Suchanfragen des Benutzers die eingeblendete Werbung «personalisiert» wird. Firmen, die Werbung einblenden, leben da-von, dass der Benutzer auf den entsprechenden Link klickt. Es ist also für die Firmen bares Geld wert, die Werbung möglichst gezielt und auf den Benutzer zugeschnitten zu platzieren. Der Werbebanner kommt dabei in den meisten Fällen nicht von der Seite selbst, sondern wird von der Werbefirma als Seite in der Seite (als so genannter IFrame) eingeblendet. Gleichzeitig sind auf dem IFrame der Werbefirma kleine Skripte eingebaut, die Daten, wie IP-Adresse, Domain, Browser, lokale Uhrzeit und Betriebssystem sammeln.

Auf je mehr Seiten Werbebanner und damit auch Informationssammler platziert sind, desto feiner lassen sich die Nutzungs-Profile erstellen. Allerdings muss der Benutzer natürlich auf den diversen Seiten wiedererkannt werden. Um das zu bewerkstelligen, werden so genannte Cookies eingesetzt. Cookies sind prinzipiell nichts Böses, sondern werden verwendet, um persönliche Einstellungen dem entsprechenden Nutzer zuzuordnen, so dass die Eingaben nicht bei jedem Besuch respektive auf jeder Seite erneut gemacht werden müssen. Werbefirmen haben diese Technik aber schnell für ihre Zwecke entdeckt und in ihre Werbebanner eingebaut.

Quelle: Text Text Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI , Auszug aus 16. Halbjahresbericht MELANI, 02.05.2013
Europäische Union: Cyberstrategie, Datenschutz & Medienrecht
EU-Gerichtshof Weitere Grundsatzurteile zum Medienrecht
Europäisches Parlament Weitere Gesetze zum Medienrecht
weitere Informationen
Europa Übersicht
Suchmaschinen mit Datensicherheit - Schutz von persönlichen Daten
Sociale Netzwerke Facebook, Netlog ...
Kinderschutz - Jugendschutz Cybermobbing ...
Google nutzen, aber die anderen nicht vergessen!
Wettbewerb belebt den Markt und das führt häufig (aber leider nicht immer) zu einem kundenfreundlicheren Angebot.

Wer Hinweise zu aktuellen Themen sucht, muss unbedingt die "Erweiterte Suche" der Suchdienste nutzen. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Mehrheit der Internetbenutzer/innen diese Zusatzfunktion nur ungenügend einzusetzen weiss, oder die Zeit für diese Mehrarbeit auch nicht auf sich nehmen will.

Für lokale Informationen mit kurzer Verfallszeit (News) sind die länderorientierten Suchdienste wie Google.ch, Lycos.de, Fireball.de, Yahoo.de usw. besser geeignet als die ein weltweites Angebot liefernden Suchmaschinen mit ".com". Beim länderspezifischen Angebot ist Google eindeutig Marktführer.

Für Informationen mit langfristiger Gültigkeit wie Hintergrundberichte usw. lohnt sich auch ein Blick in andere Suchdienste wie die BBC, Altavista, Lycos oder Fireball usw., welche auch nach deutschsprachigen Informationen suchen.

Die nur national tätigen Suchdienste liefern leider zu oft unbefriedigende Suchergebnisse (selbst bei nationalen Informationen).

Suchmaschinen wie Swisscows, Duckduckgo, MetaGer oder Ixquick respektieren laut eigenen Angaben die Privatsphäre der Benutzerinnen und Benutzer. Auf eine Datensammlung und ein tracking wird dort verzichtet.

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Tendenzen im Internet
Suchmaschinen machen Werbung

Immer mehr Suchmaschinen bieten auf den Seiten mit den abgefragten Suchergebnissen bezahlte Formen des Eintrages an (Ads by Google oder Sponsored Links). Das "Paid Listing" und "Paid Ranking" beeinflusst das "Ranking" (also die Reihenfolge, in der die Suchergebnisse erscheinen). Das "Paid Listing" und "Paid Ranking" ist sehr teuer. Ein gutes Ranking können sich vor allem Firmen leisten.

Folgen: Die Benutzerinnen und Benutzer der Suchmaschinen erhalten auf den ersten Plätzen nicht die qualitativ besten Webseiten mit den gewünschten Informationen zu sehen, sondern überweigend die Webseiten mit Informationen (und Werbung) der sogenannten "Sponsoren".

Webseiten, welche auf "Google Ads" oder auf ein bezahltes Auflisten verzichten, verschwinden immer mehr ain die hinteren Rängen der Seiten mit den Suchergebnissen und werden so unauffindbar.

Das Ranking - Die versteckte Form der Werbung

Wer einen geografischen Begriffe wie etwa die Namen von Städten oder Regionen in die Suchmaske eines Suchdienstes eingibt, wird anschliessend seitenweise mit Angeboten Reisebuchungsplattformen eingedeckt. Reiseagenturen, Fluggesellschaften oder Hotels haben es sehr schwer auf die vorderen Ergebnisseiten der Suchdienste gesetzt zu werden. Anbieter von unabhängigen, nichtkommerziellenHintergrundinformationen erscheinen nochmals viele, viele Seiten weiter hinten.

Die immer zahlreicheren Reisebuchungsplattformen, welche auf dem Markt erscheinen, sind Zwischenhändler zwischen den Hotels und den Hotelkunden. Zwischenhändler müssen und wollen Geld verdienen. Damit die auf den Buchungsplattformen für die Kunden der angebotene Zimmerpreise verlockend genug sind, werden die angebotenen Hotels von den Portalen in Verträge eingebunden. Ein häufig vereinbarter Vertragspassus schreibt vor, dass die Hotels ihre Zimmer nie billiger anbieten dürfen als auf den Webseiten der Zwischenhändler. Da nützt es oft nichts, wenn interessierte Kunden ohne Zwischenhändlergebühren zu einem günstigeren Preis online auf den Hotelwebseiten und gar an der Hotelrezeption von vertragstreuen Hotelunternehmen buchen wollen. Eine eigenartige Form der "freien" Marktwirtschaft.

Suchmaschinen Bilder digital erkennen
Soziale Netzwerke Gefahren
Suchmaschinen Personendaten
Suchmaschinen Social-Bookmarking
Suchmaschinen sind wichtig
Webseiten wie RAOnline, welche kein aktives Marketing betreiben und nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten arbeiten, sind zu fast 99% von der Integration ihres Angebots in die Suchmaschinen abhängig. Qualität nützt nichts, wenn sie nicht genutzt werden kann.
Die Suchtiefe der Suchmaschinen (also die Anzahl Seiten einer Website, welche von den Suchrobotern aufgezeichnet wird) ist begrenzt. Websites, welche eine geringe Anzahl von Seiten im Angebot haben, können eher davon ausgehen, dass alle ihre Seiten in der Suchergebnissen der Suchdienste erscheinen als Websites wie RAOnline, welche Tausdende von Seiten umfassen.

RAOnline ist neben Google auch auf die anderen Suchdienste angewiesen.

Wir sind jenen Webseiten dankbar, welche unser Angebot mit einem Link würdigen. Auch wir benötigen Werbung, allerdings nicht, um Geld zu verdienen.

Suchmaschinen, welche auch auf Google zurückgreifen (Auswahl nicht vollständig):
u.a. AOL, Freenet, ICQ, Stareware, WEBde, Sweetim.com, Dino Online
Microsoft hat eine neue Technologie für Suchmaschinen entwickelt. Die Technologie wird künftig auch von Yahoo übernommen. Gegenwärtig (2009) testet Microsoft die Suchmaschine "Bing" mit einer Betaversion. Unsere Test haben ergeben, dass die Suchmaschine recht gute Suchresultate liefert. Ganz offensichtlich sucht Bing nach anderen Vorgaben als Google.
DMOZ wird von Nescape getragen und von AOL gepowert. Netscape hilft Mozilla und Firefox entwickeln. Netscape gehört AOL. AOL ist mit Google verbunden.
Die Suchmaschine "Go" wird von Yahoo gepowert.
Die Suchmaschine "A 9" gehört zur AMAZON-Gruppe und wird von MS Windows-Live gepowert.
Die meisten Spider (die Suchroboter, welcher das Web nach neuen Daten durchforschen) basieren auf der Technologie der beiden Software-Hersteller Inktomi und Overture.

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Suche im Web: Suchmaschinen - Search the web: Search engines
Externe Links
Google World U.S.A. Yahoo Deutschland Gigablast
Fireball Yahoo World Yippy
Google Schweiz Metacrawler Lycos.de
DMOZ Bing von Microsoft AOL Search
Ask Search.ch FreeFind
Search Ask Iminent Search My Search
Globo SOSO Search Baidu China Yandex Russland
Internet Archive U.S.A.

Suchmaschinen mit Datensicherheit - Schutz von persönlichen Daten

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Suchmaschinen mit Datensicherheit Suchmaschinen Personendaten
Soziale Netzwerke Gefahren Suchmaschinen Social-Bookmarking
Die empfehlenswerte Alternative zu den traditionellen Suchmaschinen "Social-Bookmarking"
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