RAOnline EDU: Erlebnis NATURWISSENSCHAFTEN - Raum- und Luftfahrt - Wissenschaft zum Anfassen, die Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Schul- und Jugendprojekt Schülerexperiment «Oil Emulsion Experiment» (OEE) 2006
DLR_next Jugendportal des DLR 2012
Schul- und Jugendprojekt «Tracking the ISS - ihr Weg ist Euer Ziel» 2007
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Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Schülerexperiment 2006: "Oil Emulsion Experiment" (OEE)
"Am 18. Juli 2006 wurde es auf der Internationalen Raumstation ISS und im Bodenkontrollzentrum der Astrolab-Mission im DLR in Oberpfaffenhofen spannend. Um 14.40 Uhr MESZ hat der deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter das Versuchsmaterial des "Oil Emulsion Experiment" (OEE) ausgepackt. Kurze Zeit später kam die gute Nachricht: Das Versuchsmaterial hat den Transport ins Weltall sicher und heil überstanden. Das Schülerexperiment konnte wie geplant durchgeführt werden!
Thomas Reiter hat sechs bis sieben Monate auf der ISS geforscht und in dieser Zeit hat der deutsche Astronaut auch das Schülerexperiment "Oil Emulsion Experiment" (OEE) durchführen, an dem auch Schulklassen teilnehmen konnten.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse haben das "Oil Emulsion Experiment" im Unterricht durchgeführt und das Verhalten einer Wasser-in-Öl-Emulsion auf der Erde beobachtet. Ob die anschliessend aufgestellten Hypothesen richtig waren, erfuhren sie am 23. September 2006 in der ZDF-Sendung "pur+".

Fotografen: Behrla/Nöhrbass GbR, Köln


Das Emulsions-Experiment auf der Erde und im All

Warum mischen sich Wasser und Öl nicht?

Das Herstellen eines Grundkenntnisse zu den Eigenschaften von Wasser und Öl.

Das Einfärben verschiedener Stoffe gibt Auskunft über deren Eigenschaften. Wie man Wasser einfärben kann, gehört unter anderem zu den Grundkenntnissen, die im Rahmen der Emulsions-Experimente vermittelt werden.

Der Versuchsaufbau zum Herstellen von Emulsionen.

Dazu werden normale Babyfläschchen, Sonnenblumenöl und Einwegspritzen verwendet. Die Kinder experimentieren, stellen verschiedene Wasser-in-Öl und Öl-in-Wasser-Emulsionen her, färben diese mit geeigneten Stoffen und schütteln sie anschliessend. Vermutungen werden darüber angestellt, wie sich eine Wasser-in-Öl-Emulsion wohl in der Schwerelosigkeit auf der ISS verhalten würde.

Geschüttelt oder gerührt? Kinder testen das Verhalten der Emulsionen.

Die physikalischen Grössen wie Viskosität, Dichte, Grösse der Tröpfchen und vor allem die Erdanziehungskraft stehen beim Schütteln und Rühren im Vordergrund. Hierbei wird festgestellt, dass die Emulsionen unterschiedliche Eigenschaften

Fotos: Behrla/Nöhrbass GbR, Köln

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Schülerexperiment 2007: "Tracking the ISS - ihr Weg ist Euer Ziel"

"Tracking the ISS - ihr Weg ist Euer Ziel" steht für ein aussergewöhnliches mathematisches Experiment, zu dem alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland ab der 10. Klasse eingeladen sind. Mit Hilfe der Triangulations-Methode sollen sie die aktuelle Position der ISS möglichst exakt bestimmen. Das im Rahmen eines Wettbewerbs stattfindende Experiment bildet derzeit einen Schwerpunkt der Schul- und Jugendprojekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das DLR nutzt das grosse Interesse von Kindern und Jugendlichen am Thema Raumfahrt und den damit verbundenen praktischen Anwendungsmöglichkeiten auf diese Weise gezielt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des Ingenieurwesens. Unterstützt wird es dabei durch die Internet-Plattform "Lehrer Online", die für das Experiment virtuelle Klassenräume und Zusatzinformationen zur Verfügung stellt.

Kerngedanke hinter der Versuchsanordnung ist, dass sich jeweils mindestens zwei Schulen aus verschiedenen Regionen oder Ländern zusammenschliessen, um die Flugbahn der ISS zu verfolgen. Raumstation und Schulen bilden auf diese Weise ein imaginäres Dreieck (oder auch mehrere Dreiecke), dessen Winkel - und somit auch Seiten - auf Grundlage der Trigonometrie bestimmbar sind. Diese Art der Berechnung nennt man Triangulations-Methode. Da die ISS unter bestimmten Bedingungen mit dem blossen Auge am Himmel zu beobachten ist, können die Nachwuchsforscherinnen und -forscher unter Anleitung ihrer Lehrkräfte mit Hilfe einfacher Methoden Flughöhe, Flugbahn und Geschwindigkeit der Station ablesen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit, Mathematik nach ihrer individuellen Begabung im Team erfahrbar zu machen und im spannenden Kontext der Raumfahrt anzuwenden.

Quelle: Schul- und Jugendprojekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2007

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