Schule und Bildung
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Bildungskleeblatt: Strukturreform - Alternantive Vorschläge
Mitte Dezember 2006 hat der Regierungsrat den Planungsbericht Bildungskleeblatt in die Vernehmlassung geschickt. Jetzt legt das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) die Planungsvorlage für die künftigen Schulstandorte vor. Bei den Primarschulstandorten soll sich wenig ändern.
Brief des ALV an die Lehrerinnen un Lehrer im Aargau
ALV: Aargauischer Lehrerinnen- und Lehrer-Verband

Die Regierung hat die Liste der künftigen Oberstufenstandorte gemäss ihren beiden Strukturmodellen 1 und 2 veröffentlicht. Nach einer gewissen Reformeuphorie ist nun bei der Bevölkerung eine Ernüchterung spürbar.

Das Modell des alv (das übrigens nicht das Modell 3 des Planungsberichts ist) ist auch in Bezug auf die Standortanzahl wesentlich besser. Da es mit weniger Abteilungen realisierbar ist, können auch kleinere Oberstufenstandorte erhalten bleiben.

Strukturreform: Das alv-Modell

Das alv-Modell ist durch folgende Eckwerte definiert:

Es enthält eine achtjährige Primarstufe, wobei die Eingangsstufe inbegriffen ist. Das entspricht der neuen eidgenössischen Norm.
Die Oberstufe gliedert sich in drei Stammklassen (oder Typen), die unter einem Dach kooperieren. Niveaukurse garantieren eine individuelle Förderung.
Die Oberstufe dauert für alle drei Jahre. Ein vorzeitiger übertritt ins Gymnasium ist nicht vorgesehen. Damit werden drei pädagogische Vorteile eingelöst:

a. Alle Jugendlichen stehen zur gleichen Zeit vor dem Laufbahnentscheid. Somit sind alle Weiterbildungen gleichwertig.

b. Auch die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler gehören während allen drei Jahren der Oberstufe an. Somit gibt es keinen Leistungsabfall der Zurückbleibenden.

c. Für niemand, insbesondere nicht für angehende Maturanden, entsteht eine zweijährige Bildungsstufe. Eine nur zwei Jahre dauernde Bildungsstufe ist für die Förderung als ungünstig zu beurteilen.

Strukturreform: Das alv-Modell hat gewichtige Vorteile
BLV-Flyer
Insgesamt sprechen vier gewichtige Gründe für das alv-Modell:
Das alv-Modell ist kompatibel für den Aargau, weil es auf der Oberstufe nur drei Abteilungen pro Jahrgang braucht, anstatt mindestens vier wie bei den Modellen der Regierung.
Somit erlaubt das alv-Modell auch kleineren Schulstandorten, eine eigene Oberstufe zu führen.
Das alv-Modell bringt einen echten pädagogischen Mehrwert, weil es die Integration und die individuelle Förderung konsequent umsetzt.
Das alv-Modell ist kompatibel mit sämtlichen eidgenössischen Normen und verwirklicht somit die gebotene Harmonisierung.
Das alv-Modell ist geeignet, zum Modell der Nordwestschweiz zu werden. Unabhängig vom alv ist die Bildungsdirektion des Kantons Basel-Stadt bei ihrer Strukturplanung auf das genau gleiche Modell gestossen.
Quelle: Aargauischer Lehrerinnen- und Lehrer-Verband (ALV), Februar 2007

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