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Drogen Sucht
Drogen und Sucht
Drogenkonsum: Ein grösseres Problem
Tabak-, Alkohol- und Cannabis-Konsum
Schweiz: Polizeiliche Verzeigungen 2002
Schweizer Jugend: Cannabiskonsum 2002
Gesellschaft, Gesundheit & Soziales
Schweiz: Informationen über Drogen
aus der Schweiz
Drogenkonsum: Zunehmend ein grösseres Problem

Jeder vierte Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahre in der Schweiz kifft zumindest gelegentlich. Immer häufiger setzen auch Jüngere auf den Joint oder Alkohol, um "entspannt" die Forderungen des Alltags anzugehen.
87 000 Schweizerinnen und Schweizer drehen gemäss einer Studie der Fachstelle für Alkohol und ander Drogenprobleme täglich einen Joint. Rund 650 000 Schweizerinnen und Schweizer rauchen gelegentlich Cannabis-Produkte. Die Schule steht vor einer neuer gesellschaftlichen Herausforderung. Lehrkräfte treffen schon heute in gewissen Schulhäusern auf teilweise unzuhaltbare Zustände. Es wird befürchtet, dass sich der Schulbetrieb bald schon auf Leistungsbeschränkungen wegen der Drogenwirkung Rücksicht nehmen muss. Einmal mehr ertönt der Ruf nach Informationskampagnen und die Forderung, dass Lehrkräfte der Gefahr mit Gesprächen entgegenwirken sollten. Einmal mehr verkennt man die Realität in den Schulhäusern. Die Lehrpersonen sind schlichtweg nicht in der Lage, ihren umfangreichen Aufgabenkatalog mit noch mehr zeitintensiver Sozialarbeit zu ergänzen. Ausserdem fehlt vielfach die Fachausbildildung für solche heiklen Aufgaben.

Nicht nur gerötete Augen . . .
Anzeichen für einen möglichen Cannabiskonsum bei Jugendlichen sind ...
... der typische Cannabisgeruch
... gerötete Augen
... eine ausgesprochene Schläfrigkeit
Weitere Symptome sind ...
... Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
... Verlangsamung des Denkens und des Sprechvermögens ...
... Störung des Bewegungsablaufs
Häufiger Cannabiskonsum führt zu ...
.. Motivationsabfall und Durchhängen
... generelle Verhaltensänderungen
... unerklärbar abnehmende Schulleistungen
Oft werden Jugendliche zu Einzelgängern und entziehen sich der sozialen Verantwortung.
Quelle: Merkblatt der Gesundheitsförderung Baselland.
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Die Schule braucht neue Strukturen, um solchen schleichenden Prozessen zu begegnen. Für solche Umstrukturierungen braucht es Geld, welches die Gesellschaft nicht oder nur ungenügend zur Verfügung stellen will.

Auszug aus einem Drogenbericht der UNO: "Es ist ein Irrtum zu glauben, die Gelder aus dem Drogenhandel zur wirtschaftlichen Entwicklung der Produktionsländer beitragen. In Afghanistan hat die Ausweitung der Opiumproduktion zu Anfang der 90er Jahre den Bürgerkrieg finanziert, aber nicht die wirtschaftliche Entwicklung gefördert. Eine Liberalisierung des Drogenkonsums - und handels wirde den internationalen Drogenhandel stärken.

Weitere Informationen
Schweizer Jugend: Cannabiskonsum
Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH hat zum Cannabis-Problem eine Stellungnahme veröffentlicht: Stellungnahme des LCH (PDF Datei 48 KB)