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2013 - Der Hunger ist auf dem Rückzug
Millionen leiden weiterhin an Hunger

842 Millionen Menschen litten 2013 weltweitweit an Unterernährung. Ungefähr jeder achte Mensch auf dieser Welt kämpfte von 2011 bis 2013 mit chronischem Hunger. Diese Menschen erhalten zu wenig tägliche Nahrung, um gesund zu bleiben und einer geregelter Arbeit für ihren Lebensunterhalt nachzugehen.

Die entwickelten Länder machen Fortschritte in der Bekämpfung des Hungers. Weiter Anstrengungen sind nötig um die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs = Millennium Development Goals) zu erreichen. Der Bericht über die Ernährungsicherheit der FAO vom Oktober 2013 zeigt auf, dass im Zeitraum von 2010 bis 2012 rund 868 Millionen Menschen unterernährt waren. 2013 waren es rund 26 Millionen unterernährte Menschen weniger.

In den entwickelten Staaten brachte die wirtschaftliche Entwicklung den Menschen mehr Einkommen, welches sie teilweise für eine bessere Ernährung ausgaben. Private und staatliche Investoren nutzen die Landwirtschaft vermehrt für ihre Investitionen, was zu einem grösseren Lebensmittelangebot führte.

Grosse Unterschiede

Die Nahrungssicherheit hat sich in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich entwickelt. Die Subsahara-Region in Afrika weisst die grössten Mängel auf. In den Staaten Westafrikas und dem Sahel ist jeder vierte Mensch oder 24,8% mangel- oder fehlernährt. In dieser Region wurden nur kleine Fortschritte in der Lebensmittelproduktion festgestellt. Diese Region leidet unter einer politischen, religiösen und ethnischen Konflikten. Die negativen Folgen des Klimawandels machen diesen Staaten zu schaffen.

In Südasien und in Nordafrika ist die Nahrungssicherheit leicht angestiegen. Die grössten Verbesserungen im Lebensmittelangebot wurden in Ostasien, Südostasien und in Lateinamerika beobachtet.

Ziele für die Hungerverminderung

Seit der Beobachtungsperiode 1990-92 ist die Anzahl der unterernährten Menschen in den entwickelten Staaten weltweit von 995,5 Millionen auf 826,6 Millionen im Jahr 2013 gefallen.

Die Weltgemeinschaft hat sich in den MDGs vorgenommen,bis 2015 die Anzahl der Unterernährten zu reduzieren. Die in den MDGs vorgegeben Richtwerte können bis 2015 fast erreicht werden.

1996 wurde an der Welternährungskonferenz das ambitionierte Ziel beschlossen, bis 2015 die Anzahl der Unterernährten zu halbieren. Dieses Ziel kann eindeutig nicht erreicht werden. Lediglich 22 Länder haben dieses Ziel bis Ende 2012 erreicht.

Die Ernährungssicherheit ist von vielen Faktoren abhängig, die meistens sich gegenseitig beeinflussen. Zu den wichtigsten Faktoren zählen die Einkommensverhältnisse, die soziale Sicherheit, das Arbeitsangebot, die Gesundheit und die Nahrungsmittelproduktion.

Der Welthungerbericht der Vereinten Nationen zeigt nicht nur Massnahmen zur Bekämpfung der Unterernährung auf, sondern liefert den betroffenen Staaten auch Indikatoren, um das Ausmass der Hungerkrise zu erkennen. Ein wichtiger Indikator die Körperabmessungen von Kindern. Eine hohe Anzahl von Kindern, welche für ihr Alter zu klein und zu untergewichtig sind, deutet auf eine hohe Unterernährungsrate hin.

Quelle: FAO, UN Food and Agriculture Organization, State of Food Insecurity in the World (SOFI 2013), Oktober 2013 (Text: RAOnline)
Unterernährte Menschen 2013 Ernährungssituation 2013
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Getreideproduktion in den Sahelstaaten
Mais 1991 - 2012 Yams 1991 - 2012
Cassava 1991 - 2012 Hirse 1991 - 2012
Informationen über die Sahelstaaten
Getreideproduktion im Sahel Länderinformationen Sahelstaaten
Afrika Übersicht

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Getreideproduktion in Südasien
Hektarerträge Reis 1991 - 2012 Hektarerträge Gerste 1991 - 2012
Hektarerträge Weizen 1991 - 2012
Informationen über Südasien
Getreideproduktion in Südasien Länderinformationen Südasien
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CARE Klimawandel verschärft Armut Studie 2009
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Quelle: UNO WFP
Hunger fordert hohen Preis: Folgen von Unterernährung für Frauen und Kinder
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