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Meereisausdehnung im Februar-März 2024

Während sich in der Antarktis der Sommer dem Ende zuneigt, geht die Gefriersaison in der Arktis dem Ende entgegen und die maximale Meereisausdehnung wird erreicht. Noch ist dies nicht der Fall, aber das Meereis hat mit durchschnittlich 14,31 Mio. km² im Monat Februar die siebtniedrigste Ausdehnung seit 1979 erreicht. Die tägliche Eisausdehnung liegt am unteren Rand der Minimum- / Maximumskala des Langzeitvergleichszeitraums 1981 - 2010, ist aber bei Weitem nicht der niedrigsten Werte der Eisausdehnung, der im Winter in den letzten Jahren erreicht wurde. Dieser war im Jahr 2017 mit 14,48 Mill. km². Das Maximum der Eisaudehnung in der Arktis wurde in diesem Jahr sehr wahrscheinlich am 5. März 2023 mit 14,79 Mio. km² erreicht.

Nachdem die Meereisausdehnung in der Arktis am 27. Februar 2024 ein zwischenzeitliches Maximum erreicht hatte und die Eisausdehnung bis zum 2. März 2024 um ca. 270'000 km² gefallen war, hat die Eisausdehnung bis Mitte März noch einmal deutlich zugenommen und am 19. März 2024 mit 15,19 Millionen Quadratkilometern die diesjährige maximale Ausdehnung erreicht. Im Monatsmittel betrug die Eisausdehnung im März 14,95 Millionen Quadratkilometer und liegt damit an der sechzehnten Position der Liste der niedrigsten Eisausdehnungen seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979.

Der leichte Erholungstrend seit dem Erreichen des arktischen Minimums setzt sich auch am Anfang des Jahres 2024 fort, die Meereisausdehnung liegt zum Jahresbeginn zwar unter dem Mittelwert der Jahre 1981- 2010, aber im unteren Bereich der Bandbreite der Extremwerte (Minimum / Maximum) dieser internationalen Klimanormalperiode. Betrachtet man die seit 2021 durch die Weltorganisation für Meteorologie neu eingeführte Vergleichsperiode 1991- 2020 so verläuft der Januar 2024 in etwa entlang des Mittelwertes dieser Periode . Die durchschnittliche arktische Meereisausdehnung betrug im Januar 13,99 Millionen Quadratkilometer und war damit um circa 400'000 Quadratkilometer grösser als die Eisbedeckung im Januar der letzten 20 Jahre . Während des Monats nahm die Ausdehnung täglich um circa 29'000 Quadratkilometer zu, was ein langsameres Wachstum war als der durchschnittliche Anstieg von 1981 bis 2010.

Im Januar war es über der zentralen Arktis relativ warm. Die Temperaturanomalien auf 925 hPa lagen in der zentralen Arktis und im Kanadischen Archipel bis zu 6 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt. Die Lufttemperaturen in der Beringsee lagen 2 bis 3 Grad Celsius über dem Durchschnitt. Über der Ostsibirischen See war es etwas kühler als im Langzeitmittel.

Quelle: Text Meereisportal, 4. März 2024
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Meereisentwicklung im Arktischen Ozean 2019
13. März 2019 - 18. September 2019
Quelle: NASA Goddard's Scientific Visualization Studio
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Meereisentwicklung im Arktischen Ozean 2016
Quelle: Universität Hamburg
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Meereisentwicklung im Arktischen Ozean 2015-2016
Quelle: NASA Goddard's Scientific Visualization Studio/C. Starr

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