Naher Osten - Arabischer Golf
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Klima in Dhofar

In Dhofar ist das Klima subtropisch. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber im Bereich um die 30°C. Etwas kühlere Temepraturen gibt es während der Monsunsaison von Mai bis September (Kareef-Saison). ln dieser Zeitkann es durch den Einfluss des Südwest-Monsuns gelegentlich zu Niederschlägen kommen. Die relative Luftfeuchtigkeit ist in Dhofar höher als in anderen Landesteilen. Immer häufiger erreichen vor allem im Herbst die Ausläufer von tropischen Wirbelstürmen die Küste von Dhofar. Diese Sturmgebilde bringen der Region oft intensive Regenschauer.

Von Juli bis September wird Dhofar von den westlichen Ausläufern des Indischen Monsuns beeinflusst. In diesen Monaten, der Khareef-Saison, fällt häufig Regen, welcher die Landschaft grünen lässt.

Der Wellengang ist während der Khareef-Saison höher als in anderen Jahreszeiten. In der Khareef-Saison sind die Hotels mit Gästen aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgebucht. Die kulturellen Aktivitäten haben in dieser Zeit ihren Höhepunkt und die Hotelpreise verdoppeln sich.

Die Auswirkungen der im Vergleich zu den anderen Landesteilen höheren Regenmengen zeigen sich im Landschaftsbild entlang den dem Meer zugewandten Abhängen des Dhofargebirges. Das abliessendende Regenwasser hat aus den weichen Kalksteinformationen des Gebirges hat zu beiden Seiten des Gebirgszuges zahlreiche Täler herausgefressen. In den nach Süden verlaufenden Tälern liefern Quellen bis weit in den Sommer hinein genügend Süsswasser zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, zur Bewässerung der Palmgärten und der Felder entlang der Küstenebene um Salalah.

In den Abflussringen und den Tälern könnt sich eine Baum- und Buschvegetation entwickeln deren Grün sich von Gelbtönen der umliegenden Steppen und Halbwüsten abhebt. Im Schatten dieses Grüngürtels grasen Dromedare, Hornvieh, Ziegen, Schafe und Esel. Der Weg zur nächsten natürlichen oder künstlichen Wasserstelle ist für diese Tiere hier im Dhofar nicht weit.

Text: RAOnline
VIDEO Gebirge in Oman Dhofargebirge

Der ablandige Wind, welcher aus dem wüstenartigen Landesinnern in die Ebene von Salalah hinunter weht, ist eine laminare Windströmung. Die Strömungsschicht mit sandhaltiger Luft ist lediglich einige Dutzend Meter dick. Die Luft über dieser Strömungsschicht ist sandfrei und nur wenig in Bewegung.

Starkregen gefährdet die Verkehrsinfrastruktur

Wer durch das südwestliche Dhofar fährt, kann an den Hängen der Täler ab und zu Erosionsspuren von Bächen sehen, welche nur während Starkregenereignissen in die Talböden hinunter stürzen. Die Spuren sehen aus wie ausgewaschene Wege, welche in der Falllinie der Abhänge angelegt wurden.

Das Sultanat von Oman und insbesondere Dhofar wurden in den letzten Jahren vor allem im Herbst immer häufiger von den Ausläufern tropischer Wirbelstürme heimgesucht. Neben heftigen Winden werden diese Zyklone, welche aus dem Indischen Ozean heranziehen, auch von intensiven Regenfälle begleitet. Die bekanntesten tropischen Wirbelstürme mit Auswirkungen in Oman waren im Jahr 2007 der tropische Zyklon "Gonu", im Jahr 2015 "Chapala" und 2018 "MEKUNU-18" . Auch im November 2019 gab es in Dhofar wieder eine Sturmwarnung. Vor allem der Wirbelsturm "Gonu" hat in der Region von Maskat schwere Schäden zurückgelassen.

Tropische Wirbelstürme im Arabischen Meer
Hochwasserschutz in Oman und in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Klima und Wetter im Sultanat von Oman

Die vom Ozean anbrandenden Wellen und die von den sintflutartigen Regenfällen hervorgerufen Flutwellen, welche die Zyklone ausgelöst wurden, haben der Strassenverbindungen von Salalah nach Dalkut an der Grenze zum Jemen schwer zugesetzt. Die Strasse, welche in früheren Jahren über den meistens fast ganzjährig trockenen Khor Mughsayl führte, wurde durch die Sturmereignisse so schwer beschädigt, dass sie in diesem Abschnitt aufgegeben wurde. Eine alte ungeteerte Fahrstrasse wurde auch in früheren Zeit nach Starkregenfällen als Umfahrungsstrasse benutzt. Diese Strasse überquerte den Khor Mughsayl bis heute mit einer Furt.

Die Behörden entschlossen sich, die vorhandene, alte Strassenverbindung auszubauen und mit einem festen Belag zu versehen. Bei hohem Wasserstand muss der Khor Mughsayl auf einer befestigten Furt durchquerte werden. Bei sehr hohem Wasserstand und starker Flusströmung erfolgt eine kurzzeitige Sperrung der Strassenverbindung im Raum Mughsayl. Sperrungen von Strassenverbindungen nach Gewitterschauern sind in Oman gar nicht so selten. Die Bevölkerung ist sensibilisiert, bei besonderen Witterungsverhältnissen auf die Hochwassergefahrsignalisationen zu achten.

Vorsicht bei Schlechtwetterlagen !!!
Gewitterregen überfluten Trockenflusstäler (Wadis)

Nach starken Regenfällen strömen aus dem Dhofargebirge riesige mit Sedimenten durchtränkte Wassermengen in die Ebene, in welcher die Stadt Salalah liegt. Die Behörden haben einen mächtigen Hochwasserschutzwall gegen die Wasserfluten um die Hauptsiedlungsgebiete der Stadt bauen lassen. In ganz Oman verteilt gibt es viele Bauwerke, welche dem Hochwasserschutz dienen.

VIDEO Auf den Strassen Omans von Salalah nach Mughsayl
Dhofar in Oman Anflug auf Salalah
Bilder über Dhofar Sultanat Oman

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UNESCO World Heritage Sites OMAN (engl.) Oman Air (engl.)
Oman Department of Meteorology (engl.)
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