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Wasserstrassen
der Welt: Nord-Ostsee-Kanal (Deutschland)
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Wasserstrassen Nord-Ostsee-Kanal |
| Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals |
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| Nord-Ostsee-Kanal
(Deutschland) |
| Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals |
| Start der Nassbagger-Arbeiten an der NOK-Oststrecke |
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Am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) zwischen Grosskönigsförde und Schinkel haben die Nassbagger-Arbeiten begonnen. Damit biegt der erste Ausbauabschnitt der NOK-Oststrecke auf die Zielgerade ein.
"Für das Ausbaggern dieses vier Kilometer langen Teilstücks rechnen wir mit etwa einem Jahr Bauzeit", erläutert Projektleiter Georg Lindner vom Wasserstrassen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal (WNA NOK). Im Anschluss folgen Restarbeiten wie das Feinprofilieren der Böschung und das Anlegen des Deckwerks an einzelnen Stellen, an denen dies zuvor aus technischen Gründen nicht möglich war. "Wenn alle Arbeiten planmässig verlaufen, kann der erste Ausbauabschnitt der Oststrecke noch im Jahr 2025 für den Schiffsverkehr freigegeben werden", sagt Georg Lindner.
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Unmittelbar nach Ostern hat der Schwimmbagger "Peter The Great" am westlichen Ende der Kanalweiche Gross Nordsee mit dem Nassaushub begonnen. Von dort soll er sich mit seiner mehrere Kubikmeter fassenden Baggerschaufel in den kommenden Monaten in Richtung der Weiche Königsförde vorarbeiten und dabei den Kanal auf eine Sohlbreite von 70 Metern aufweiten. Das dabei anfallende Nassbaggergut, etwa 1,1 Mio. Kubikmeter, wird auf Klappschuten verladen und in der Kieler Bucht an einer planfestgestellten Verbringungsfläche wieder abgeladen.
Hintergrund: Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals
Um die Passagezeiten im Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt verlässlich zu gestalten und ihn auf die Schiffsverkehre der Zukunft vorzubereiten, baut die Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) die Oststrecke zwischen Grosskönigsförde und Holtenau in mehreren Bereichen aus. Vorgesehen sind die Verbreiterung des Kanals auf eine Mindestsohlbreite von 70 Metern und die Vergrösserung der Radien enger Kurven, damit die Schifffahrt diese leichter passieren kann.
Begonnen wurde im Jahr 2020 mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts zwischen Grosskönigsförde und Schinkel. Die Verbreiterung des zweiten Bauabschnittes von Landwehr bis Altwittenbek soll im Anschluss daran umgesetzt werden. Für den ersten Ausbauabschnitt rechnet die WSV mit Kosten von rund 120 Mio. Euro, für den gesamten Oststrecken-Ausbau bis Kiel-Holtenau mit 500 Mio. Euro.
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