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Wasserstrassen
der Welt: Nord-Ostsee-Kanal (Deutschland)
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Wasserstrassen Nord-Ostsee-Kanal |
| Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals |
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(Deutschland) |
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Hintergrund: Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals
Um die Passagezeiten im Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt verlässlich zu gestalten und ihn auf die Schiffsverkehre der Zukunft vorzubereiten, baut die Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) die Oststrecke zwischen Grosskönigsförde und Holtenau in mehreren Bereichen aus. Vorgesehen sind die Verbreiterung des Kanals auf eine Mindestsohlbreite von 70 Metern und die Vergrösserung der Radien enger Kurven, damit die Schifffahrt diese leichter passieren kann.
Begonnen wurde im Jahr 2020 mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts zwischen Grosskönigsförde und Schinkel. Die Verbreiterung des zweiten Bauabschnittes von Landwehr bis Altwittenbek soll im Anschluss daran umgesetzt werden. Für den ersten Ausbauabschnitt rechnet die WSV mit Kosten von rund 120 Mio. Euro, für den gesamten Oststrecken-Ausbau bis Kiel-Holtenau mit 500 Mio. Euro.
Neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung gewinnt der NOK auch sicherheitspolitisch weiter an Gewicht. Die aktuellen politischen Entwicklungen und der Krieg in der Ukraine haben die Rolle des NOK als zentrale Verbindung für militärische und logistische Transporte im europäischen Norden zusätzlich gestärkt. Im Jahr 2024 passierten 24'866 Schiffe den Kanal und transportierten insgesamt 75,56 Millionen Tonnen Ladung. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Infrastrukturinvestitionen entscheidend sind, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Kanals dauerhaft zu sichern.
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