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Gletscher in der Schweiz |
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Gletscher in der Schweiz Weitere Informationen |
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Gletscher:
Es war einmal ... Gletscher im Kanton Uri |
Spuren des Klimawandels in Surenen und im Meiental
| Chüefadpass: Von Nidersurenen ins Meiental |
Der östliche, höher gelegene Talabschnitt mit dem Namen Surenen gehört zum Kanton Uri, der westliche Teil zum Kanton Obwalden.
| Chüefadpass Nordseite 2001 |
| Chüefadpass Nordseite 2007 und 2026 |
| Chüefadpass Südseite 2015 und 2026 |
| Die Gletscher im Meiental (Kanton Uri) |
Alpinisten, welche vom Surenen-Tal her den Berggrat über den Stössensattel, den Grassenpass oder die Schlossberglücke überwinden, gelangen ins Meiental im Kanton Uri. Durch das Meiental führt eine Strasse hinauf zum Sustenpass.
Auf den nach Süden ausgerichteten Hängen im Meiental befinden sich zahlreiche Gletscherfirne wie u.a. der Stössenfirn, den Wichelplanggfirn, den Chüefadfirn, den Rossfirn oder den Glattfirn. Diese Eisfelder sind stärker der Sonneneinstrahlung ausgesetzt und schmelzen unter dem zusätzlichen Einfluss der Klimaerwärmung wesentlich rascher als die Gletscher im Surenen-Tal.
Der Chüefadpass (2'896 m ü.M.) führt westlich am Chli Spannort vorbei von Nider Surenen ins Meiental. Der Chüefadpass wird vor allem von Alpinistinnen und Alpinisten genutzt, welche auf auf ihren Hochtouren im Gebiet zwischen dem Chili Spannort und dem Bärenhorn unterwegs sind. Für die Alpwirtschaft hatte der ehemals stark vergletscherte Passübergang nie eine Bedeutung.
Die meisten Berggipfel zwischen dem Meiental im Süden und Surenen im Norden liegen unter 3'000 m über dem Meeresspiegel. Die Gletscher und Firne, welche sich an beiden Talflanken gebildet hatten, haben sich unter dem Einfluss der Erderwärmung stark verändert. Die Flächen der Eisfirme an der nach Süden geneigten Talflanke wie u.a. der Rossfirn, der Stössenfirn, der Chüefadfirn und die Firnfelderin der Bärengrueben haben sich stark verkleinert. Einige Firne sind verschwunden , oder es sind lediglich kümmerliche Reste noch vorhanden. Der Hitzsommer 2026 hat diese Tendenz noch verstärkt.
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