Krankheiten - Seuchen
Schweres akutes respiratorisches Syndrom SARS
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Coronavirus-Pandemie 2020/21
Als SARS-CoV-2 wird das neue Coronavirus bezeichnet (SARS = Severe Acute Respiratory Syndrome - Schweres akutes respiratorisches Syndrom).
Als COVID-19 wird die Atemwegserkrankung genannt, welche durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst wird.
Viren
<< HI-Virus
Viren sind Erreger von Infektionskrankheiten bei Menschen, Tieren, Pflanzen und Bakterien. Viren sind Mikroorganismen mit einer Grösse von einigen Nanometer bis etwa 300 nm, welche auf lebende Wirtszellen angewiesen sind.

Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Viren sind die kleinsten sich selbst reproduzierenden Organismen, welche in der Natur vorkommen.

Die meisten Viruskrankheiten, welche bei Menschen vorkommen, sind akute Infektionen. Diese Infektionen führen nach einer bestimmte Inkubationszeit zu u.a. Organveränderungen, welche häufig, aber nicht immer, zu Krankheitssymptomen (Grippesymptome wie Fieber oder Schnupfen, Ausschläge, Entzündungen von Körperorganen usw.) führen.

SARS-Coronavirus
Coronaviren führen zu einem breiten Spektrum von Krankheiten. Die einzelnen Vertreter der Coronaviren unterscheiden sich in ihren Auswirkungen beträchtlich. Diese Auswirkungen reichen von leichten Erkältungssymptomen bis zu schweren Lungenkrankheiten, welche mit einer hohen Todesrate verbunden sind.

Das HI-Virus gehört zu einer Familie von Viren, die in den letzten Jahrzehnten intensiv studiert wurden: den Retroviren. Ihr Erbgut besteht aus Ribonukleinsäure (RNS, englisch RNA), während das Erbgut der menschlichen Zelle aus Desoxyribonukleinsäure (DNS, englisch DNA) aufgebaut ist.

Sie unterscheiden sich von anderen RNA-Viren zudem durch ein spezielles Eiweiss, die Reverse Transkriptase, das die Viren zu ihrer Vermehrung benötigen. Die HI-Viren gehören zu einer Untergruppe der Retroviren. Sie führen erst nach einer langen Phase ohne Beschwerden zu chronischen Erkrankungen.

Viren besitzen eigenes genetisches Material und können menschliche Zellen sehr gezielt infizieren. Dank der eingeschleusten Gene vermehren sich die Viren dann auf Kosten ihrer Wirtszelle.

Erbfaktoren - Gene (Genom) - DNA
Zu den Hauptbestandteilen eines Zellkerns gehören die «Nucleoproteide». «Nucleoproteide» sind Substanzen, die aus «Nucleinsäuren» und einem Protein (Eiweiss) bestehen. Die «Nucleinsäuren» steuern die Bildung der Enzyme in den Zellen. Sie sind damit die Träger der «Erbfaktoren = Gene = Genom». Eine wichtige «Nucleinsäuren» ist die «Desoxyribonucleinsäure (DNS)». Die DNS wird auch DNA (engl. A = Acid = Säure) genannt. Die DNS ist in den Chromosomen lokalisiert. Bei der Zellkernteilung werden die Chromosomen längs geteilt. Jeder der geteilten Zellkerne enthält jeweils die Hälfte jedes einzelnen Chromosoms.
Ribonukleinsäure (RNA)
Die Ribonukleinsäure (RNA) ist eine organische Säure, die man in Form einsträngiger, fadenförmiger Makromoleküle imZellkern und im Zytoplasma von Zellen findet. Ribonukleinsäure spielen eine Schlüsselrolle bei der Proteinbiosynthese - sie liefern die Bauanleitung der Proteine.
mRNA (oder messenger RNA)
Eine mRNA (messenger ribonucleic acid = Boten-RNA) ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA)die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelleenthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtesProtein zellulär verfügbar. Als Virus bezeichnet man in der Medizineinen Infektionsträger, der aus einem Strang Erbmaterial Desoxyribonukleinsäure (DNA = deoxyribonucleic acid) oder RNA (Ribonucleinsäure) und einer Proteinhülle besteht.
Ribosom
Das Ribosom ist ein mi sgkroskopisch kleines Teilchen, welches vor allemaus Ribonukleinsäure (RNA) und Proteinen (Eiweissen) besteht. Das Ribosom liest denBauplan und veranlasst damit die Produktion von Eiweissen im Körper.

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