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31. Januar 2019 Erste Aufträge zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Unter- und Aussenelbe erteilt
13. Februar 2019 Startschuss für die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe bei Brunsbüttel Ports
10. April 2019 Nassbaggerarbeiten zur Fahrrinnenanpassung werden beauftragt
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Fahrrinnenanpassung der Elbe
Erste Aufträge zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Unter- und Aussenelbe erteilt

31. Januar 2019

Am 31. Januar 2019 der Auftrag für den Beginn der Unterwasserablagerungsfläche (UWA) Medemrinne mit einer Auftragssumme von rund 9,5 Mio. Euro vergeben. Das Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven hat die Bietergemeinschaft Van den Herik aus Kleve mit den Arbeiten zur Errichtung eines sogenannten Initialdammes beauftragt. Dies ist ein zentraler Damm innerhalb der künftigen UWA. Nach der Fertigstellung des Dammes wird das anfallende Ausbaubaggergut beidseitig auf die Ablagerungsfläche gebracht.

Mit dem Bau einer weiteren Strombaumassnahme, der Unterwasserablagerungsfläche Brokdorf, hat das Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven in der zweiten Kalenderwoche dieses Jahres das Unternehmen Heuvelmann Ibis GmbH aus Leer beauftragt. Die ersten Arbeiten zur Baustelleneinrichtung werden in der zweiten Februarwoche beginnen. Die Baukosten liegen bei rund 5 Mio. Euro. Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstrassen und Schifffahrt: "Die ersten Aufträge zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung wurden jetzt planmässig erteilt. Das ist ein gutes Startsignal. Die beiden Ablagerungsflächen werden benötigt, um die später anfallenden Baggermengen aus der Verbreiterung und Vertiefung aufzunehmen."

Quelle: HHM, Hafen Hamburg Marketing e.V. , 31. Januar 2019

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13. Februar 2019

Startschuss für die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe bei Brunsbüttel Ports

Baustoffe für die Arbeiten zur Fahrrinnenanpassung werden im Brunsbütteler Elbehafen umgeschlagen. Brunsbüttel Ports stellt langjährige Erfahrung im Massengutumschlag unter Beweis. Fahrrinnenanpassung ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der gesamten Unterelberegion.

Im Zuge der Fahrrinnenanpassung der Unterelbe haben die Arbeiten zur Umsetzung dieser bedeutenden Infrastrukturmassnahme begonnen. Auch die Brunsbüttel Ports GmbH bringt sich mit langjähriger Erfahrung im Massengutumschlag tatkräftig ein. Als vorbereitende Massnahmen werden zurzeit die Randeinfassungen der Unterwasserablagerungsfläche "Brokdorf" hergestellt, um dort die auszubaggernden Sedimente aus der Fahrrinnenanpassung unterzubringen.

Seit Anfang Februar erreichen den Brunsbütteler Elbehafen bereits Baustoffe des Unternehmens Mibau Baustoffhandel GmbH per Seeschiff, die im Elbehafen entladen und zwischengelagert werden. Im nächsten Schritt werden die Baustoffe mit Radladern und Förderbandanlagen auf Klappschuten verladen, die das Material zum Baufeld "Brokdorf" transportieren.

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group, begrüsst die nun begonnenen Arbeiten zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung: "Mit dem Umschlag der Baustoffe in unserem Elbehafen ist der Startschuss für die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe gefallen. Wir freuen uns, unseren langjährigen Kunden Mibau Baustoffhandel GmbH mit unserem Elbehafen als Drehscheibe für die Baustofflogistik unterstützen zu dürfen und unser Know-How im Massengutumschlag in diese bedeutsame Baumassnahme einbringen zu können. Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird nun endlich Realität, was wir uns als Hafen- und Wirtschafsregion Unterelbe schon lange gewünscht haben."

Die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe wird bereits seit vielen Jahren vor allem von der maritimen Industrie gefordert, um die Erreichbarkeit der Häfen in der Unterelberegion sicherzustellen, angepasst an die globalen Anforderungen. "Die Fahrrinnenanpassung ist ein Beispiel für die gelebte Zusammenarbeit entlang der Unterelbe. Jeder Hafenstandort und Akteur kann seine Kompetenzen einbringen, um den gemeinsamen Wirtschaftsraum Unterelbe durch eine bessere Erreichbarkeit zu stärken", so Schnabel abschliessend.

Quelle: Text Hamburger Hafen , Hafen Hamburg Marketing e.V. , 13. Februar 2019

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10. April 2019

Nassbaggerarbeiten zur Fahrrinnenanpassung werden beauftragt

Nach der Rücknahme der sofortigen Beschwerde und des Antrags auf aufschiebende Wirkung gegen den Beschluss des Bundeskartellamtes (Vergabekammer des Bundes) - seitens eines der bei der Ausschreibung unterlegenen Unternehmens - ist der Weg für die Beauftragung der Nassbaggerarbeiten zur Fahrinnenanpassung Elbe jetzt frei.

Mit den Baggerarbeiten in Höhe von rund 238 Mio. Euro wird die Bietergemeinschaft Nordsee - Dredging International beauftragt.

Prof. Dr-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstrassen und Schifffahrt: "Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die zentralen Baggerarbeiten planmässig im zweiten Quartal dieses Jahres erteilen können. An unseren Vorbereitungen und am Ausschreibungsverfahren gab es nichts zu beanstanden. Das hatte die Vergabekammer des Bundes bereits im März eindeutig bestätigt. Wir halten Wort und gehen jetzt mit der Beauftragung der Baggerarbeiten den nächsten entscheidenden Schritt zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Elbe."

Das Gesamtbaggervolumen beträgt rund 32 Mio. Kubikmeter. Begonnen wird mit der Verbreiterung und der Herstellung der Begegnungsbox bei Wedel.

Michael Westhagemann, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: "Wir sind froh, dass wir nun wie geplant die Fahrrinnenanpassung gemeinsam mit der Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes umsetzen können. Mit dem Bau der Begegnungsbox wird es damit schon Ende dieses Jahres erste Erleichterungen für die Schifffahrt auf der Elbe geben."

Durch die Verzögerung im Vergabeverfahren werden sich die Zeitpläne, die eine enge Verzahnung der WSV- und HPA-Arbeiten vorsehen, geringfügig verschieben. Detailplanungen dazu laufen.

Quelle: Text Hamburger Hafen , Hafen Hamburg Marketing e.V. , 10. April 2019
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