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Kenia - Tourismus - Wildtiere, Stämme und Strände

Kenia ist eines der schönsten Länder Afrikas: Das Meer mit den Stränden am Indischen Ozean, die Seen im Rift Valley, der imposanten Bergwelt im Bergland von Maralal oder um den Mount Kenya, den tropischen Urwäldern, die weiten Savannen und riesigen Wüsten im Norden und vor allem dem bunten Gemisch von unterschiedlichen Volksgruppen.

Der Naivasha- und der Nakurusee sind Naturreservate, worin über 400 verschiedenen Vogelarten leben. Die Kolonien der rosa Flamingos bieten uns das einzigartige Schauspiel ihres eleganten Fluges. In einem benachbarten Wald von Kakteen leben Büffel, Rhinozerosse, Grantgazellen, Fleckenhyänen, Zebras, Nilpferde und Elefanten in ihrem natürlichen Lebensraum.

Der Turkanasee wird auch "Jade-Meer" genannt. Seine im Sonnenlicht glitzernden Wasseroberfläche bietet ein faszinierendes Farbenspiel vom tiefsten Blau am Morgen bis zum dunkelsten Grün am Abend. An seinen Ufern leben Tausende von Krokodilen. Am Ufer haben sich Nomaden niedergelassen, welche auch den Fischfang betreiben.

Der Norden Kenias ist wüstenartig. Es regnet in dieser Region sehr selten. Die Tagestemperaturen liegen 12 Monate im Jahr zwischen 25 - 35°C im Schatten. Die Durchquerung der Chalbi- und Kaisut-Wüsten erinnert stark an die Sahara. Lange, versandete Wadis (Trockenflusstäler) , flimmernde, von Sonne und Wind zerklüftete Regs (Steinwüsten).

Strausse und Gazellen shaben diesen Lebensraum ausgewählt. In der Chalbiwüste leben Nomaden, welche ihre Dromedarherden betreuen. Die wichtigsten Orte in dieser verlassenen Gegend sind die Wasserstellen. Hier konnte sich auch eine grüne Vegetation entwickeln.

An den Wasserstellen treffen sich Wildtiere und Menschen mit ihren domestizierten Tieren.

Das Kenia der Nomaden im Norden

Die männlichen Angehörigen der Volksgruppe der Samburus sind Krieger, die heute nicht mehr ihrem von den Missionaren des 19. Jahrhunderts verliehenen Ruf entsprechen: Sie "sind vielfach immer noch "von gigantischer Körpergrösse" und jedoch nicht mehr "ausnehmend wild". Die Samburus sind unermüdliche Nomaden. Sie züchten Vieh, zu denen sie ein ganz besonderes Verhältnis entwickelt haben.

Weiter im Norden leben die stolzen Turkana. Diese Menschen fallen durch ihren würdevollen Gang, ihre bunten Kleider und ihren reichen Schmuck.

Das Ostufer des Turkanasees gehört den Nomaden der Wüste, von den zentraläthiopischen Galla abstammende Völker wie die Rendille, Kerre, Bana, Bachada, Aman, Arbore und Borana. Der modernste dieser Stämme, die Rendille, ist ein grosses und stolzes Volk. Es sind Kamelzüchter, und man sagt von Ihnen, dass, wenn ein Rendille stirbt, sein Bruder mit einem Auge um ihn weint und mit dem anderen seine Kamele zählt. Die Borana sind scheu und es ist schwierig, zu Ihnen Kontakt zu finden. So haben sie aber vieles von der Würde der Herren des Orients bewahrt und verraten dadurch ihre Herkunft.

Die Massai sind grossartige Krieger, die nach wie vor alles Moderne ablehnen und sich eine bemerkenswerte Art des Lebens im Stamm bewahrt haben. Diese Völker sehen nur sehr selten Fremde und wir wollen ihnen mit grösstem Respekt vor ihren Sitten und Gebräuchen begegnen.

Das Kenia der Tierreservate

Im Norden von Kenia ist vor allem das Nationale Naturreservat Marsabit bemerkenswert. Das Waldgebiet von Marsabit ist von Wüsten umgeben.

In den Wäldern hat sich eine reiche und vielfältige Tierwelt angesiedelt, darunter das Kudu, eine der grössten Antilopenarten Afrikas, und der afrikanische Elefant mit seinen bis zu 50 kg schweren Stosszähnen.

Der Samburu-Park gehört zu den interessantesten Kenias. Er liegt auf beiden Seiten des Ewaso-Flusses und beherbergt viele Tiere. Elefantenherden, die zum Trinken an den Fluss kommen, Büffel, Giraffen, Gazellen, Krokodile, Löwen und Geparde.

Der Park Tsavo-Ost ist bekannt für seine vielen Elefanten und Gazellen, vom Impala bis zum unvergleichlich graziösen Dik-Dik, einem kleinen, scheuen Tier.

Im Park Tsavo-West lebt bei den Mzima Springs am Tsavo River eine stattlicheFlusspferdepopulation. Bei klarem Wetter ist im Süden der auf tansanischem Gebiet liegende Kilimandscharo sichtbar.

Dia Kenia derStrände am Indischen Ozean

Die südlichen Küstenabschnitte Kenias um Malindi warten mit Kokospalmen gesäumten feinen Sandstränden,kristallklarem Wasser und farbenprächtigen Fischen und Korallen auf.

Der nördliche Küstenabschnitt ist von Mangrovenwäldern gesäumt. Ein besonderes Juwel ist die Insel Lamu mit seiner alten stark arabisch beeinflussten, von den Portugiesen erbauten Siedlung.

Das Bergland von Maralal

Im Bergland von Maralal herrscht ein eher gemässigtes Höhenklima vor. Die Temperaturen sind ganzjährig erträglich und erreichen kaum Extremwerte. Die Niederschläge verteilen sich auf das ganze Jahr und fallen ausreichend. Auf den Grasflächen fördert die Regierung mit europäischer oder amerikanischer Hilfe in Versuchs- und Musterfarmen die Milchwirtschaft und die Rinderzucht. Man hofft, mit diesen Projekten in absehbarer Zeit die Ernährungsgrundlagen der Bevölkerung zu verbessern.

An einigen Stellen werden die Nadelwälder in gezielten Forstprojekten zur Nutzholzgewinnung gepflegt. Das waldarme Kenia will so wenigstem einen Teil des Holzbedarfs aus eigenen Wäldern decken.

Auf den Hochflächen wird ausserdem Ackerbau im westlichen Stil betrieben. Die Landschaft in den mittleren Lagen zeigt daher oft die Züge einer mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Zur besseren wirtschaftlichen Erschliessung der Region trägt eine neue Teerstrasse bei, welche Maralal als Verwaltungszentrum mit dem Süden verbindet.

Do's and Dont's - Was Touristen tun und lassen sollten
Ein Aufruf, welcher niemals an Touristen verteilt würde

Lieber Gast

Ich heisse Sie in unserem Land recht herzlich willkommen. Ich freue mich ausserordentlich darüber, dass Sie sich für die Lebensgewohnheiten unserer Bevölkerung interessieren. Sicherlich haben Sie es, lieber Besucherin und lieber Besucher, bereits bemerkt, dass Sie von meinen Landsleuten als geschätzte Gäste und nicht als notwendiges Übel betrachtet werden. Ich bin überzeugt, dass dies dank Ihrem rücksichtsvollen Verhalten weiterhin so bleiben wird und sich die vielen Begegnungen zum gegenseitigen Nutzen entwickeln werden.

Ich möchte Ihnen daher von ganzem Herzen dafür danken, dass Sie sich ...

1 .... vor Ihren Reiseantritt gewissenhaft mit unseren Sitten und Gebräuchen vertraut gemacht haben. Unsere Bevölkerung schätzt es sehr, wenn sich ihre Gäste ordentlich kleiden und ihre religiösen und anderen Bräuche würdevoll respektieren.

2 .... ein wenig mit unserer Landessprache befasst haben. Wir sind mit Ihnen der Meinung, dass die gemeinsame Sprache ein wichtiges Bindeglied zwischen den Kulturen darstellt. Leider beherrschen viele meiner Landsleute keine der WelthandeIssprachen. Wir bemühen uns, dies durch Bildung der Bevölkerung zu ändern.

3 .... vor jeder Foto- oder Filmaufnahme vergewissert haben, dass sich Ihr Gegenüber mit Ihnen über Ihre Tätigkeit freut. Ihre Rücksichtnahme ehrt Sie, da sich viele Bewohner unseres Landes ob ihrer Armut schämen oder aus religiösen Gründen kein persönliches Abbild haben dürfen.

4. . . . in Geduld geübt haben, wenn unsere Infrastruktur nicht immer Wünschen entsprach. Unsere bescheidenen finanziellen Mittel verunmöglichen es uns, mit der Entwicklung in Europa und anderen Teilen der Welt Schritt zu halten. Wir bemühen uns weiter um Verbesserungen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Land und freue mich bereits wieder auf Ihren nächsten Besuch.

Text: RAOnline

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