Bau der Passstrassen in den Bünder Bergen
Für den Wagentransport geeignete Strassen wurden teilweise schon im Spätmittelalter (Mittelalter ca. 6. bis 15. Jhd. n.Chr.) über die Bündner Berge gebaut.
Historische Aufzeichnungen datieren die Existenz des Weges durch die Via Mala-Schlucht bereits für das Jahr 1437 und deren Ausbau für das Jahr 1473.
Eine Fahrstrasse über den Septimerpass wird in historischen Quellen für 1387 vermerkt, für den Splügenpass 1473.
Markante alpenquerende Strassenprojekte wurden im Kanton Graubünden im 17. , 18. und vor allem im 19. Jahrhundert vorangetrieben.
Die Strasse über den Albulapass wurde Ende des 17. Jahrhunderts um 1695 eröffnet. Die erste befahrbare Strasse über den San Bernardinopass entstand um 1770 und über den Malojapass um 1776.
Bessere Strassen wurden im 19. Jahrhundert gebaut. Die neue San Bernardinostrasse wurde von 1818 bis 1827 erstellt.
Die Malojastrasse wurde von 1827 bis 1839 ausgebaut und diejenige über den Julierpass von 1820 bis 1826.
Der Ausbau der neuen Splügenpassstrasse fand 1822 und der Bau der Strasse über den Flüelapass 1867 ihren Abschluss. |